Raumcontainer

Die Basis der Raumcontainer ist bei den Standardcontainer zu finden, man sah welche überwiegenden Vorteile diese Container der Schifffahrt und Logistik brachten und übernahm dieses „Container-Prinzip“ auch auf die effiziente Raumgestaltung. Wohnflächen oder Büros, Klassenzimmer oder Werkstätten, Ladengeschäfte oder Imbissbuden, Sanitärtrakte oder WC-Anlagen: Bei kurzfristigem Raumbedarf sind Raumcontainer oft die erste Wahl. Sie bieten Raum „auf Abruf“,  lassen sich nahezu überall aufstellen und innerhalb kürzester Zeit schlüsselfertig anschließen – kostengünstig und flexibel. Ihre Verwendungsmöglichkeiten sind dabei ebenso vielfältig wie ihre individuelle Ausgestaltung: schlicht oder mit allem Komfort, als Einzelcontainer, als Containerdorf oder gestapelt als Containergebäude, an die lokale Infrastruktur angeschlossen oder völlig autark nutzbar. Raumcontainer werden gezielt für ihren Nutzungszweck gefertigt, in Basisausstattung (isolierte Container mit Fenstern und Stromanschlüssen) oder maßgeschneidert nach Kundenwunsch und Einsatzbestimmung. Je nach Branche und Bedarf leiten sie dabei ihren Namen von ihrer Ausführung oder ihrer Verwendung ab.

Wohncontainer

Wohncontainer sind der Inbegriff des Raumcontainers und stehen für zeitlich befristetes Wohnen. Neben Quartieren für Saisonkräfte oder  vorübergehend obdachlose Menschen beispielsweise nach Überschwemmungen hat man dabei vor allem große Containeranlagen als Übergangsunterkunft für Flüchtlinge oder auf Großbaustellen vor Augen. Wohncontainer werden jedoch viel breiter eingesetzt als man erwartet: als Unterbringung für Musiker und Sportler auf großen Events, oder Aufenthaltsraum im Zeltlager und – langfristig oder ohne zeitliche Begrenzung – als Studentenwohnheim in städtischen Ballungsräumen oder als Ferienhaus, Gartenlaube oder Anglerhütte auf Freizeitgrundstücken und Campingplätzen. Wohncontainer lassen sich dabei einzeln als komplett ausgestattete Wohnunterkunft mit Küche und Bad nutzen oder zu Containerdörfern mit Schlaf-, Aufenthalts-, Küchen-, Sanitär- und Technikcontainer kombinieren.

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Sanitärcontainer

Mit Hilfe von Sanitärcontainern können nahezu überall leicht zu reinigende, aber voll ausgestattete sanitäre Einrichtungen geschaffen werden – schnell aufzustellen und anzuschließen, kostengünstig und flexibel dem Bedarf anpassbar. Sanitärcontainer sind als reine WC- oder reine Duschcontainer erhältlich, aber auch kombiniert, oder auch als komplette Badezimmer, bei Bedarf nach Geschlechtern getrennt und/oder barrierefrei. Individuell nach Kundenwunsch gefertigt oder in Basisausführung gibt es Sanitärcontainer als Mini-Container mit einem Fläche auf wenigen Quadratmetern oder als großer Sanitärtrakt. Ausreichend für Zeltplätze, Sportanlagen oder auf Großbaustellen. Als Sonderform des Raumcontainers sind Sanitärcontainer immer auch in modulare Containeranlagen zum Wohnen und Arbeiten integriert. Sanitärcontainer werden in der Regel an die lokale Infrastruktur angeschlossen. Varianten mit Frisch- und Abwasser- sowie Fäkalientanks sind jedoch möglich. Für eine ganzjährige Nutzung sind Sanitärcontainer auch mit Boilern zur Warmwasserbereitung und mit (Elektro)Heizung ausgestattet.

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Bürocontainer

Bürocontainer werden meist als zeitlich befristete Bürolösung genutzt – beispielsweise als Polierbüros auf Baustellen, Behelfsklassenräume bei Schulsanierungen oder Leitstelle im Katastrophenschutz –,  ersetzen zunehmend aber auch Gebäude in herkömmlicher Bauweise in längerfristiger Nutzung. In kleinster Ausführung verfügen sie über eine Grundfläche von wenigen Quadratmetern, können aber bereits in dieser Größe mit Vorflur und WC ausgestattet werden. Größere Containermodule sind bis zu 12 Meter lang und können beliebig kombiniert werden. Mehrstöckige Containergebäude werden in der Regel modular aus Einzelcontainern errichtet. Bürocontainer werden meist nach Kundenwunsch gefertigt und direkt vom Hersteller montiert.

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Verkaufscontainer

Verkaufscontainer werden wie auch Imbisscontainer meist zeitlich befristet auf Messen oder Veranstaltungen genutzt. Mobilität, einfache Lade- und Transportfähigkeit sind ein wesentlicher Faktor bei Verkaufscontainern. Immer öfter handelt es sich auch um umgebaute Seecontainer, die individuell als Messestand oder Pop-up-Store ausgestaltet sind. Der Vorteil: Sie müssen zu ihrem jeweiligen Einsatzort nur transportiert und abgestellt werden. Ein aufwändige Montage oder Neueinrichtung vor jeder Verwendung entfällt. Abladen und aufklappen genügt.

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Imbisscontainer

Bei Imbisscontainern – vermehrt auch in Form von trendigen Pop-up-Cafés – werden Gastronomielösungen kurzfristig, mobil und kostengünstig umgesetzt. Mit Imbisscontainern – komplett ausgestattet mit Küche, Kühlung, Tresen und zum Teil sogar Sitzgelegenheiten – lassen sich Verpflegungsmöglichkeiten für viele Menschen über kurze Zeiträume zu schaffen: auf Musikfestivals und Volkfesten, Sport-Events und Messen, aber auch auf Zeltplätzen oder an saisonalen Ausflugszielen. Ihr Vorteil: Werden sie nicht mehr benötigt, sind sie genauso schnell ab- wie aufgebaut.

Duschcontainer

Duschcontainer sind eine Form des Sanitärcontainers und ausschließlich mit Duschen und/oder Waschgelegenheiten ausgestattet.  Sie können barrierefrei gestaltet werden und auch komplett nach Geschlechtern getrennte Duschbereiche mit eigenen Eingängen in einem Duschcontainer zusammenfassen. So kann auf zwei separate Container für Frauen und Männer verzichtet werden. Für eine ganzjährige und langfristige Nutzung beispielsweise als Sanitärtrakt auf Camping- oder Sportplätzen sind Duschcontainer auch isoliert und beheizbar erhältlich. In der Regel werden Duschcontainer an die lokale Infrastruktur angeschlossen. Sie lassen sich jedoch auch autark mit Frisch-, Brauch- und Abwassertank sowie Generator zur Stromerzeugung nutzen.

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Baucontainer

Ein Baucontainer ist eigentlich kein eigener Raumcontainertyp, sondern ein Sammelbegriff für mehrere Containertypen von Seecontainern als Lagerraum über Wohncontainer bis hin zu Duschcontainern. Ob Schlafstätte oder Umkleide, Waschraum oder Wetterschutz, Büro oder Maschinenlager: Der Nutzungszweck entscheidet, über welche Art Container es sich bei einem Baucontainer handelt. Entsprechend unterschiedlich sind Größe, Ausführung und Ausgestaltung von Baucontainern. Der Name „Baucontainer“ vereint einfach gesagt Containertypen mit einer Nutzung auf einer Baustelle.

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WC Container

WC-Container sind eine weitere Ausführungsform des Sanitärcontainers und werden meist als Alternative zu Mobiltoiletten („Dixi-Klo“) auf Großveranstaltungen eingesetzt. Sie sind als Toilettenanlagen mit separaten Türen für jedes einzelne WC, als Sammeltoilette mit nur einem Waschbecken, gegebenenfalls unterteilt in zwei Bereiche für Damen und Herren, und auch mit Sonderausstattung wie Wickeltisch und  in behindertengerechter Ausführung erhältlich. Reine WC-Container ohne Duschen werden meist an die lokale Infrastruktur angeschlossen und in der Regel zeitlich befristet genutzt, entweder bei saisonalem Bedarf auf Camping- oder Rastplätzen, in Freizeitparks oder an Stränden oder wenn kurzzeitig für sehr viele Menschen hygienische WCs bereitgestellt werden sollen.

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