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Ob für wenige Wochen oder mehrere Jahre, ob als Containerdorf oder Wohnheim für Studenten oder Flüchtlinge, Bauarbeiter oder Erntehelfer, Festivalbesucher oder Sportheim, oder als schnell zu errichtende Unterkunft nach Naturkatastrophen. Wohncontainer zählen zu den vielseitigsten Containerarten und kommen überall auf der Welt zum Einsatz. Sie sind schnell und kostengünstig zu errichten, je nach Bedarf, flexibel erweiterbar oder rückbaubar, frachttauglich und kranbar.

Die Vorteile der Wohncontainer im Überblick:

  • flexibel: Aufgrund ihres modularen Aufbaus sind Wohncontaineranlagen beliebig zu erweitern oder zurückzubauen, je nach aktuellem Bedarf. Entfällt der Bedarf gänzlich, sind innerhalb kurzer Zeit vollständig abbaubar.
  • frachtfähig: Aufgrund ihrer Standardabmessungen sind Wohncontainer mit jedem herkömmlichen LKW zu transportieren und mit einem Autokran zu verladen – überall und jederzeit. Die Ausnahme: die Bahn. Raumcontainer können nicht auf der Schiene transportiert werden
  • nahezu überall aufzustellen: Einzelcontainer benötigen nicht unbedingt ein Fundament. Eine befestigte, ebene Fläche genügt.
  • schnell zu errichten: Selbst größere Containeranlagen können innerhalb weniger Tage montiert werden, insbesondere wenn die notwendige Infrastruktur – Wasser, Abwasser, Strom – schon vorhanden ist. Bei Grundstücken ohne entsprechende Infrastruktur, ist auch eine völlig autarke Wohnlösung mit Frisch- und Abwassertanks, Solar- und Dieselaggregat realisierbar.
  • preiswert: Die Kosten für eine Wohncontaineranlage liegt im Schnitt um 50 bis 70 Prozent unter den Baukosten für herkömmlich errichtetes Gebäude.
  • individuell: Reine Schlafcontainer oder komplett ausgestattete Wohneinheit, schlicht oder schick, mit oder ohne WLAN und vieles mehr – die Ausstattung kann je nach Komfortanspruch und Preisrahmen flexibel gestaltet werden.

Unzählige Einsatzmöglichkeiten

Überwiegend dienen Wohncontainer als Unterkünfte auf Zeit. Langfristige Nutzungsarten sind seltener. Sie können als einzelne Raumcontainer verwendet werden, mit und ohne sanitäre Einrichtungen, als modulare Anlagen bis drei Stockwerke hoch gestapelt oder als Containerdörfer mit reinen Wohn- und Schlafcontainern und separaten Sanitärcontainern und Küchencontainern. Die Basisausstattung eines Einzelcontainers umfasst dabei Fenster, Tür und Linoleumfußboden, Stromanschluss und Elektroheizung, eine kleine Nasszelle und eine Küchenzeile. Bei größeren Anlagen sind in einzelnen Containerelementen jeweils Schlaf- und Aufenthaltsräume, Gemeinschaftsküchen, Sanitärbereiche, Technik, Verkehrsflächen und anderes untergebracht. Auch bei diesen gilt: In ihrer Einzelkomponenten zerlegt, sind sie problemlos auf herkömmlichen LKW zu transportieren.

Aufgrund ihres modularen Aufbaus sind Wohncontainer in ihren Maßen weniger genormt als beispielsweise Seecontainer. Die Basisvariante ist in der Regel drei Meter breit, zwölf Meter lang und drei Meter hoch (bei einer Deckenhöhe von rund 2,50 im Innenraum). Übersteigen die Abmessungen eines Wohncontainers diese Maße, erschwert dies die Transportfähigkeit per LKW – einer der wesentlichen Vorteile des Wohncontainers. Daher kommen Abweichungen nur selten vor, beispielsweise bei architektonisch ausgestalteten Design-Containerhäusern.

Wichtig: Die Aufstellung von Wohncontainern, auch temporär und/oder im privaten Bereich, erfordert in der Regel eine Baugenehmigung. Vorab sollte man immer die zuständige Bauaufsichtsbehörde kontaktieren, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Wohncontainer kaufen: Maßgeschneidert auf Bestellung

Neue Wohncontainer werden in der Regel auf Kundenwunsch angefertigt – mit zeitgemäßem Komfort, energieeffizient und maßgeschneidert. Grundsätzlich gilt: Bestehen bestimmte Anforderungen an die technische oder sonstige Ausstattung, lohnt in der Regel der Neukauf. Individuelle Kundenbedürfnisse stehen dabei nicht im Widerspruch zur Containerbauweise. Zwar sind Basisabmessungen und Bauweise einheitlich. Die Ausgestaltung ist jedoch flexibel, von ganz schlicht bis luxuriös. Wenn gewünscht, sind auch Edelholzböden, WLAN und Klimaanlage realisierbar.

Die meisten Hersteller der in Deutschland verwendeten Wohncontainer sind in Polen, Tschechien, Ungarn oder anderen umliegenden EU-Staaten ansässig und/oder produzieren dort. Für Umrüstungen und Wartungsarbeiten verfügen die meisten Produzenten jedoch oftmals über eine zusätzliche Werkstatt in der Bundesrepublik.  Bei Neukäufen sind der Transport zum und die Montage am Zielort in der Regel im Kaufpreis inbegriffen. Interessant: Bei temporärer Nutzung bieten die Produzenten üblicherweise eine Rückkaufgarantie zum vorab verhandelten Festpreis nach Ablauf der Nutzungsdauer an. So entfällt für den Käufer die Notwendigkeit, selbst am Gebrauchtmarkt einen Käufer zu suchen, wenn der Wohncontainer nicht mehr benötigt wird.

Sonderform Design-Containerhaus: In Deutschland schwierig

Eine Sonderform des maßgefertigten Wohncontainers sind architektonisch ausgestaltete Containerhäuser, die oft als solche kaum mehr zu erkennen sind. Auch hier gibt es unterschiedliche Varianten vom mit Holz verkleideten oder sogar verklinkerten Ferienhaus bis hin zu komplexen, designorientierten Gebilden, denen – zumindest in Deutschland – meist das geltende Baurecht Grenzen setzt. Nur die wenigsten Bebauungspläne erlauben hierzulande Containerbauten als Einfamilienhäuser in Wohngebieten. Gerade für Ferien- und Wochenendhäuser sind kleine Containerhäuser, soweit zulässig, jedoch eine optimale Lösung, da sie frachtbar und damit flexibel sind. Außerdem gilt auch hier: Die Baukosten fallen erheblich niedriger aus.

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Sie möchten einen Wohncontainer kaufen?

Ihre Checkliste vor dem Kauf:

Umfang des Bedarfs klären

Möchten Sie Ihren Wohncontainer längerfristig als Gartenhaus mit Dusche und Übernachtungsmöglichkeit nutzen? Dann genügt Ihnen wahrscheinlich ein einzelner Container, neu oder neuwertig und in der Regel ohne Sonderausstattung. Über den Marktplatz von containerbasis.de finden Sie passende Angebote – kostenlos und direkt.

Planen Sie eine Großveranstaltung und müssen für die kurzzeitige Unterbringung zahlreicher Menschen sorgen? Dann benötigen Sie ein ganzes Containerdorf – und unbedingt individuelle Beratung, welche Wohncontainerlösung die optimale Variante für Sie ist.

Sie benötigen eine modular Containeranlage zur längerfristigen Schaffung von Wohnraum? Wir beraten Sie gerne!

Neu oder gebraucht kaufen? Komfortwünsche ermitteln

Je nach Kundenanspruch und Preisrahmen sind den individuellen Gestaltungswünschen innen und außen kaum Grenzen gesetzt – von den Fußbodenbelägen bis zu den Fenstern, der Küchenausstattung bis zur Klimaanlage, den Waschräumen bis zum WLAN.

Praxistipp: Je individueller die Kundenbedürfnisse, desto eher lohnt eine bedarfsgerechte Fertigung eines Wohncontainers nach Kundenwunsch. Denn bei einer Neuanschaffung erhält man nicht nur eine maßgeschneiderte Wohnlösung. Die meisten Hersteller bieten den Transport und die Montage am Zielort als Inklusivpaket an, mitunter auch mit Rückkaufoption zum Festpreis nach festgelegter Nutzungsdauer.

Gebraucht sind Wohncontainer oft nur in der Basisausstattung erhältlich – und meist ohne Garantie. Elektro- und andere Installationen können oft erst nach dem Kauf bei Aufstellung und Anschluss am neuen Nutzungsort von Fachmann auf korrekte Funktionsfähigkeit geprüft werden. Umbauten nach individuellen Bedürfnissen sind zudem vergleichsweise teuer, besonders wenn man die Demontage am alten Standort, den Transport und den Neuaufbau am neuen Standort hinzurechnet.

Kaufen oder mieten? Nutzungsdauer festlegen

Soll Ihr Wohncontainer langfristig eine herkömmlich errichtete Immobilie ersetzen oder nur der kurzzeitigen Unterbringung dienen und schnell wieder demontiert werden? Bereits bei einer Mindestnutzung von zwei bis drei Jahren kann eine bedarfsgerechte Neuanfertigung nach Kundenwunsch wirtschaftlicher sein als der Erwerb und Umbau einer gebrauchten Anlage.

Geht es um sehr kurze Zeiträume, sind Mietcontainer oft die bessere Wahl, insbesondere wenn die Basisvariante ausreicht und keine besonderen Bedürfnisse oder Anforderungen vorliegen.

Standort vorbereiten

Verfügen Sie bereits über eine Baugenehmigung der zuständigen Behörde? Wohncontainer werden zwar nicht wie Immobilien ins Grundbuch eingetragen, sind aber genehmigungspflichtig. Liegen die Versorgungsanschlüsse – Wasser, Strom, gegebenenfalls Gas, Telekommunikation – bereits vor? Falls keine Anschlüsse vorliegen und auch nicht erstellt werden sollen: Stromerzeugung durch Aggregate, Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung abklären.

Finanzierung regeln

Ein einzelner Wohncontainer kostet auch in komfortabler Ausstattung weniger als ein Mittelklassewagen – aber auch dieser will finanziert sein. Größere Container-Anlagen sind zwar weitaus günstiger als vergleichbare Massivbauten, bedürfen in der Regel aber dennoch einer Finanzierung durch die Bank. Wichtig: Hypothekendarlehen sind bei Wohncontainern nicht möglich, auch wenn es sich um größere, modular aufgebaute Containeranlagen handelt, da keine Grundschuld eingetragen werden kann.

Anbieter auswählen

Neue Wohncontainer werden anders als beispielsweise Seecontainer in der Europäischen Union gefertigt, oft in Ungarn, Polen oder Tschechien, aber auch in Deutschland. Die meisten Produzenten bieten vorgefertigte Basiscontainer ebenso wie individuelle geplante Varianten an. Gerade Basiscontainer können dabei direkt ab Werk geordert werden. Für komplexe Wohncontainer-Lösungen werden zudem Komplettpakete inklusive Transport, Montage und gegebenenfalls Rückkaufoption angeboten. Manche Hersteller bieten auch einen Wartungs- und Reparaturservice an.

Gebrauchte Wohncontainer werden mitunter direkt vom Hersteller verkauft, aber auch Bauunternehmen, Leasinganbieter, Privatleute und andere veräußern nicht mehr benötigte oder abgeschriebene Wohncontainer am Gebrauchtmarkt. Ein Vergleich ist jedoch zeitaufwändig und meist wenig transparent, die Qualität oft unsicher.

Gebrauchte Wohncontainer: Preisgünstiger, aber ohne Gewährleistung der Qualität

Gebrauchte Wohncontainer sind die preiswerte Alternative zum Neukauf bzw. der Fertigung nach Maß. Allerdings schwanken die Preise – und der Zustand – der am Markt erhältlichen Container stark, je nach aktueller Nachfrage, Ausstattung, Nutzungsdauer und Verwendungszweck. So weist ein Wohncontainer, der gelegentlich als Ferienhaus auf einem Freizeit- oder Gartengrundstück genutzt wurde, naturgemäß geringere Gebrauchsspuren auf einer, der von zahlreichen, wechselnden Personengruppen bewohnt wurde, beispielsweise in einer Erstaufnahmeeinrichtung.

Wichtig: Anders als Seecontainer werden gebrauchte Wohncontainer nicht nach ihrem Erhaltungszustand klassifiziert. Auch übernehmen die Verkäufer in der Regel keinerlei Gewährleistung, sondern es wird gekauft wie besehen. Ohne Fachkenntnisse ist der Zustand eines gebrauchten Wohncontainers jedoch schwer einzuschätzen. Oft sind Mängel nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar, etwa bei Schäden an der Technik oder den Sanitärinstallationen. Erst wenn der Wohncontainer am neuen Standort aufgebaut und angeschlossen wird, treten solche Mängel zu Tage, teils auch später. Aufwändige Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen können die Folge sein – und das vermeintliche Schnäppchen zur Kostenfalle werden lassen.

Besonderes Augenmerk sollten Kaufinteressenten daher – mit professioneller Unterstützung durch einen Sachverständigen – auf Dach, Boden, Unterboden, Fenster, Türen, Ecken, Sanitär- und Elektroinstallationen richten. Ist der Wohncontainer neuwertig und weist nur geringe Gebrauchsspuren auf, steht dem Kauf nichts im Wege.

Praxistipp: Beim Verhandeln des Kaufpreises sollte die Kosten für die Demontage am alten Standort, den Transport und den Neuaufbau am neuen Standort samt Anschlusskosten einkalkuliert werden.

Sie möchten einen gebrauchten Wohncontainer kaufen, haben aber keine Zeit für eine aufwändige Internetrecherche nach passenden Angeboten? Auf containerbasis.de können Sie sich einen Überblick über aktuelle Angebote vorgeprüfter Händler verschaffen – schnell, einfach und kostenlos. Nutzen Sie unseren Suchfilter oder senden Sie uns eine Anfrage an info@containerbasis.de mit Ihren Wünschen.

Baugenehmigung

Die Genehmigung für einen dauerhaft aufgestellten Wohncontainer erfordert, dass die Vorgaben der Energiesparverordnung (EnEV) und die des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) erfüllt. Das bedeutet, dass Wohncontainer mit wärmedämmenden Eigenschaften ausgestattet sind. Zusätzlich ist, wie bei jeder dauerhaften „Unterkunft“, eine Baugenehmigung bei der örtlichen Behörde einzuholen. Am besten rechtzeitig mit der Behörde in Kontakt setzen um später Probleme & Ärger mit den Beamten zu vermeiden.

Weitere Informationen zu dem Thema Genehmigungen bei Containern erhalten Sie hier

Bei kurzfristigem oder kurzzeitigem Wohnraumbedarf: Mieten statt kaufen!

Wohncontainer auf Maß neu fertigen zu lassen, kann je nach Vorlaufzeit und Auslastung der Herstellers mehrere Wochen bis Monate dauern. Einen gebrauchten Wohncontainer passend zu den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen zu finden, kann ebenfalls zeitintensiv sein. Wenn man sehr kurzfristig Wohnraum benötigt, beispielsweise wenn ein Brand ein Studentenwohnheim unbewohnbar gemacht hat und man eine Zwischenlösung für die Bewohner benötigt, ist daher die Anmietung oder das Leasing von Wohncontainern die ideale Alternative zum Neu- oder Gebrauchtkauf. Ähnliches gilt bei kurzzeitigem Wohnraumbedarf, wenn zum Beispiel während eines Musikfestivals, einer Sportveranstaltung oder eines anderen Großevents für wenige Wochen viele Menschen angemessen untergebracht werden sollen.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Nutzer muss sich nicht um Aufbau, Abbau und Transport kümmern. Funktioniert die Technik nicht oder gibt es Mängel an den Sanitärinstallationen, schafft der Vermieter Abhilfe. Kosten für Reparaturen oder Instandhaltung fallen nicht an. Gemietete Wohncontainer binden kein Kapital, müssen nicht fremdfinanziert oder langfristig abgeschrieben werden. Die Miete ist sofort steuerlich abzugsfähig.

Aber: Die Anmietung von Wohncontainern ist vergleichsweise teuer. Bei längeren Nutzungszeiträumen oder besonderen Ausstattungswünsche ist ein Kauf mit Rückkaufoption des Herstellers zum Festpreis meist die wirtschaftlichere Wahl. In allen anderen Fällen gilt „mieten statt kaufen“.


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