Arztcontainer für Flüchtlinge: Dolmetscher per Konferenzschaltung Hamburg geht neue Wege in der medizinischen Versorgung von Asylsuchenden. Um das allgegenwärtige Dolmetscherproblem zu lösen und Übersetzungsfehler ehrenamtlicher Helfer zu vermeiden, setzt die Hansestadt auf speziell ausgestattete Arztcontainer. Die Besonderheit: Per Videoübertragung können Dolmetscher für 50 Sprachen in Echtzeit zugeschaltet werden – für eine bessere Verständigung zwischen Arzt und Patient.
Ein Pilotprojekt auf dem Baumarkt-Parkplatz: Wo vor einiger Zeit noch Heimwerker ihre Autos parkten, steht in Hamburg-Osdorf seit Jahresbeginn 2016 ein Containerkomplex für die medizinische Versorgung von 1.200 Flüchtlingen. Soweit nicht ungewöhnlich. Deutschlandweit werden in Erstaufnahmeeinrichtungen Raumcontainer als Wohn- und Verwaltungseinheiten, Sanitäranlagen, Aufenthaltsräume etc. genutzt. Die Besonderheit der Hamburger Arztcontainer: Die vielfach benötigten und nur begrenzt verfügbaren Dolmetscher müssen nicht persönlich vor Ort sein, sondern können per Videoübertragung zugeschaltet werden.
Die Dolmetscherproblematik ist eine der größten Herausforderungen in der medizinischen Versorgung von Asylsuchenden. Wenn kein passender Dolmetscher anwesend ist, bleibt oft nur die Verständigung mit Händen und Füssen – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Diagnosefähigkeit und die Behandlungsempfehlung des Arztes. Oder der Patient muss warten, bis jemand verfügbar ist, der die benötigte Sprache spricht und übersetzen kann. Aber gerade bei ehrenamtlichen Helfern kann auch dies zu Schwierigkeiten und gar Fehldiagnosen führen, weil die richtigen Worte fehlen.
In den neuen Medizincontainern werden ausschließlich zertifizierte Übersetzer zugeschaltet. Der Arzt muss nur die benötigte Sprache am Bildschirm auswählen und sofort wird der Kontakt hergestellt. Dolmetscher für 50 Sprachen sind sofort verfügbar, weitere können angefragt werden. Und wünscht der Patient mehr Privatsphäre, kann die Bildübertragung ausgeschaltet werden. Der Dolmetscher kann ihn dann nur noch hören, aber nicht mehr sehen, anders als bei einem persönlich anwesenden Dolmetscher, der naturgemäß im Sprechzimmer bleiben muss, um übersetzen zu können. Weitere Vorteile: Kürzere Wartezeiten, schlankere, effizientere Prozesse, und die Möglichkeit, einen Dolmetscher an verschiedenen Standorten zeitgleich einzusetzen. Die ersten Container haben ihre Bewährungsfrist bereits bestanden. Die Stadt Hamburg prüft bereits die Anschaffung von zehn weiteren Arztcontainern derselben Art, nicht zuletzt um die Dolmetscherkosten von derzeit 225.000 Euro jährlich zu senken. Und nicht nur die Hanseaten hat das Konzept überzeugt. Vergleichbare Container wurden bereits von Hilfsorganisationen weltweit angefragt.
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Andreas Atrott
Über 15 Jahre Erfahrung in der Containerbranche. Neben dem Containerhandel mit 3000+ Kunden verwandelt er mit seinem Team Container in Umbauprojekte wie die Doppelbox. Herr Atrott ist Gründer & Geschäftsführer der CONTAINERBASIS GmbH mit Sitz in Hamburg und betreibt die YouTube-Kanäle CONTAINERBASIS MIT ANDI und Andy knows Containers.
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Schule, Marktplatz, Gemeindezentrum im Seecontainer
Andreas Atrott |
zuletzt geändert am 14. März 2024
Im südostafrikanischen Malawi steht eine ganz besondere (Dorf)Schule. Sie wird nicht nur als Bildungszentrum, sondern auch als Marktplatz und Treffpunkt der Gemeinde genutzt – und besteht aus gebrauchten Seecontainern, komplett mit Solaranlage zur Stromerzeugung und einem Konzept zur Regenwassernutzung.
Architecture for a change, ein südafrikanischen Architektur- und Designbüro in Johannesburg, hat ein autarkes Schul- und Gemeindezentrum aus Seecontainern entwickelt. Standort ist eine ländliche Region im südostafrikanischen Malawi.
Die Besonderheiten: Der zentrale Raum, der durch hochklappbare Paneele offen gestaltet ist und durch das Aufklappen von einem zusätzlichen, überdachten Rundgang umgeben wird, wird für den Schulunterricht, aber auch für Märkte und Veranstaltungen genutzt. Ausgestattet mit einer Solaranlage (siehe auch mobile Energie-Anlage im Container) und einer Regenwassernutzungsanlage benötigt die Schule keinerlei Infrastruktur.
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Ecos Power Cube®: Strom, Satellitentelefon und WiFi per Container-Solaranlage
Andreas Atrott |
zuletzt geändert am 14. März 2024
Das amerikanische Umwelttechnologie-Unternehmen Ecosphere hat den nach eigenen Angaben größten, transportablen Solar-Generator entwickelt – in einem Seecontainer. Einsetzbar in Krisengebieten, in denen die Energieversorgung unterbrochen wurde, ebenso wie in Regionen ohne Infrastruktur, lässt sich mit der ausklappbaren Solaranlage nicht nur Strom erzeugen. Der so genannte Ecos Power Cube® stellt auch die Verbindung zu Telekommunikationsnetzen her.
Der Ecos Power Cube®, entwickelt und patentiert von US-amerikanischen Umwelttechnologie-Unternehmen Ecosphere Techologies, ist der nach Unternehmensangaben größte mobile Solarkraftwerk der Welt. Wahlweise in einem 10, 20 oder 40 Fuß Seecontainer untergebracht, können die integrierten, ausklappbaren Solarpanels des Power Cubes bis zu 15 kW Strom produzieren, der in integrierten Batterien gespeichert wird.
Die Verwendung ist überall möglich, wo die Sonne scheint. Lokale Anschlüsse oder eine Montage sind nicht notwendig. Abladen – auch per Helikopter –, Solarpanels ausklappen, fertig. Und die Box kann noch mehr: Sie ermöglicht Telefon- und Internetverbindungen über Satellit. Ist zudem innerhalb von rund 50 km ein WLAN-Netz verfügbar, kann per Power Cube darauf zugegriffen werden.
Entwickelt wurde der Solar-Generator für Krisen- und Kriegsgebiete – beispielsweise für Hilfsorganisationen zur Bereitstellung von Energie und Telekommunikation, wenn eine Naturkatastrophe die Infrastruktur zerstört hat, oder für militärische Einsätze –, aber grundsätzlich ist ein Einsatz überall dort denkbar, wo ein umweltfreundlicher und autarker Energieerzeuger mit wenig Platzbedarf benötigt wird – ohne vorhandene Infrastruktur und für die sofortige Nutzung.
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Erfinder können sich jetzt einen Inkubator für ihre Ideen direkt für die Haustür setzen lassen – wenn sie in den USA wohnen. Dort hat ein junges Technologieunternehmen ein Entwicklungs- und Versuchslabor in einem Standard-Seecontainer entwickelt: die BetaBox.
Nicht jeder, der eine gute Idee hat, verfügt auch über die Möglichkeiten, diese (weiter) zu entwickeln. Das US-amerikanische Unternehmen Betaversity hat für Erfinder und solche, die es werden wollen, einen Standard-Seecontainer als Entwicklungslabor eingerichtet: die BetaBox. Ausgestattet mit CNC-Fräse, Laserschneidgerät, 3D-Drucker und anderen Geräten, die für den Bau eine Prototyps notwendig sind, kann der hell und offen gestaltete Container überall dorthin transportiert und abgestellt werden, wo Raum für Ideen geschaffen werden soll – typisch Container: stabil, mobil, flexibel.
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Container-Shopping: Kilometerweit einkaufen in 7.000 Seecontainern
In Bischkek, der Hauptstadt Kirgisiens, findet sich der wahrscheinlich größte Markt Zentralasiens, der Dordoj-Basar. Die Besonderheit: Das Shopping-Center ist nahezu ausschließlich aus gebrauchten Seecontainern errichtet, mindestens 7.000 Stück – ein „Monument of Raw Commerce“ und ein Symbol des Recyclings.
Im Dordoj-Basar von Bischkek(Kirgisien), der als der größte Markt Zentralasiens gilt, gibt es (fast) alles. Kleidung und Schuhe, Haushaltswaren und Heimelektronik, Baumaterial und Autoersatzteile, Spielzeug und DVDs, meist aus China, oft aus der Türkei, mitunter aus Russland. Die Besonderheit: Der aus mehreren Segmenten bestehende Handelsplatz befindet sich in Tausenden gebrauchter Seecontainer und hat mittlerweile eine Ausdehnung erreicht, dass Nord- und Südplaza des Basars durch einen Minibus-Service verbunden werden (müssen). Große Stelltafeln und Hinweisschilder weisen Kaufwilligen den Weg durch ein Gewirr aus Containergassen.
Die überwiegend zweifach gestapelten Stahlboxen verfügen im unteren Container meist über Verkaufsflächen, während der obere Container als Lagerfläche genutzt wird. Manche dienen auch als Cafés, Büros oder Verwaltungsflächen. Neben Marktsegmenten, in denen einfach Container auf unbefestigten Flächen nebeneinander gestellt sind, gibt es auch Bereiche, in denen die engen Gassen überdacht sind. Laut Wikipedia sind etwa 20.000 Menschen im Dordoj-Basar beschäftigt.
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Sommertrend Pop-Up-Store: Designer-Shopping im Container
In New York, London und Berlin gibt es sie bereits seit einigen Jahren: Pop-Up-Stores in Containern. Jetzt hat der Trend auch Wien erreicht. Im Rahmen der Kampagne „Pop-Up-Vienna 2015“ konnten in diesem Sommer junge und etablierte Unternehmer eine Ladenfläche in Premium-Lage mieten – in einem ganz besonderen Container-Pop-Up-Store: aufmerksamkeitsstark und direkt bei ihrer Zielgruppe.
Alle sieben Tage woanders: Bis Ende August 2015 sah man ihn an den unterschiedlichsten Locations in der Wiener Innenstadt – einen umgebauten, schwarzgrauen Seecontainer als Pop-Up-Store, in dem auf wenigen Quadratmetern Mode und anderes präsentiert und verkauft wurde. Der Container-Store war Teil der Kampagne Pop-Up-Vienna 2015 und sollte jungen Unternehmern Präsentations- und Ladenflächen in Toplage zugänglich machen – Lagen, die sie sich sonst nicht leisten können. Zu einem Tagessatz von rund 370 Euro konnten junge Designer ihr Angebot ihrer Zielgruppe näherbringen. Aber auch etablierte Marken hatten Interesse an dem Container als publikumswirksames Marketing-Tool.
Hannes Baumgartner von Nextsalesroom, gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund Wien und anderen Initiator des Projekts, kommentiert die Idee dahinter gegenüber der Wiener Zeitung: „Wir bringen die Zielgruppe nicht zum Geschäft, sondern das Geschäft zur Zielgruppe.“ Das Konzept des Pop-Up-Stores funktioniere vor allem aufgrund des Event-Charakters.
Ein Modell, das Schule machen will – in Wien aber von der Bürokratie aberleider ausgebremst wurde. Denn nicht alle Interessenten konnten den Pop-Up-Store nutzen. Der Grund: Die Aufstellgenehmigung musste für jeden neuen Standort separat beantragt werden. Und je nach zuständigem Sachbearbeiter fiel die Entscheidung über Voraussetzungen und Erteilung der Genehmigung höchst unterschiedlich aus. Das Ergebnis: Die Initiatoren brachen die Container-Store-Aktion aufgrund mangelnder Planungssicherheit vorzeitig ab – zum Bedauern der Interessenten.
Bild: Wirtschaftsbund Wien
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Food in a Box: Vegetarisches Restaurant im Seecontainer
Das Berliner Restaurant Till The Cows Come Home bietet vegetarisches und veganes Slow Food – im Seecontainer (auch zum Mitnehmen).
Till The Cows Come Home, kurz TTCCH, ist anders als andere Berliner Restaurants. Nicht weil in der Küche von Eigentümerin Natalie Viaux nur Bio-Produkte, vegetarisch und/oder vegan, verarbeitet werden. Auch nicht, weil das Restaurant eine vegane Detox-Kur ohne Zucker, Koffein und Alkoholanbietet. Sondern weil sich TTCCH in einem gebrauchten Seecontainer befindet, der eigens für Viaux umgebaut wurde.
Zu finden ist das Restaurant noch bis 2016 in der Schönhauser Allee 9 in Berlin-Prenzlberg. Dann muss das Container-Restaurant umziehen. Ein neuer Standort ist noch nicht gefunden. Wenn es soweit ist, heißt es ganz einfach: Container aufladen, abstellen und mit dem Kochen anfangen.
Übrigens: Auch vegetarisches Event-Catering direkt vor Ort ist möglich. Der TTCCH-Container wird einfach an der Veranstaltungs-Location abgestellt.
Bilder: TTCCH
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„Hundert Mal cooler als Armageddon“: Container Kevin wirft Flammen auf der Maker Faire Berlin
Kevin sieht aus wie ein ganz normaler Seecontainer – bis er sich aufrichtet und Feuer spuckt. Zu sehen ist er auf der Erfindermesse Maker Faire Anfang Oktober 2015 in Berlin.
Kevin ist ein Recycling-Projekt der besonderen Art. Von den Stahlkreaturen der Transformers-Tetralogie inspiriert hat Erfinder Mike Wessling – Lead Nerd beim niederländischen IT-Optimierer BitBrains und bekannt für seine Vorliebe für big metal beasts – viel Zeit, Stahl und Hydrauliktechnik investiert, um den gebrauchten Standard-Seecontainer in einen Flammenwerfer zu verwandeln.
Und: Kevin ist nicht nur Flammenwerfer-Transformer, sondern auch seine eigene Transportbox. Ganz Container schränkt sein Innenleben seine Transportfähigkeit nicht ein – auf Straße, Schiene, Schiff. Nur dass sich in Kevin keine Bananen und auch keine Sneaker befinden, sondern Brennflüssigkeit, Gummikabel und Stahlträger.
In Aktion zu sehen ist der Feuer-Containerauf der Erfindermesse Maker Faire. Vor zehn Jahren erstmals in den USA veranstaltet sind die weltweit veranstalteten Maker Faires heute Do-it-Yourself- und Inspirationsfestival für jedermann, jederfrau und jederkind. Erstmals in diesem Jahr findet die Maker Faire am 3. und 4. Oktober 2015 im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof statt. Hier kann jeder gucken, staunen, basteln, löten, experimentieren …
Foto copyright: photo-company.nl
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Ein Containerpool ist ein normaler Seecontainer, der zum Swimmingpool umgebaut wird. Innen kommt eine dichte Poolauskleidung rein, dazu Filtertechnik, Skimmer und Anschlüsse. Das Ergebnis ist ein Pool, der schnell aufgestellt werden kann und optisch einfach nach etwas aussieht. Entscheidend ist am Ende nicht der Container, sondern die Technik, die Abdichtung und ein sauberer Aufbau.
Containerpool als Komplettlösung: Beckenbereich vorne, Technik sauber getrennt.
Geht es um Seecontainer, neigen die meisten Menschen dazu, gähnend abzuwinken. Alles bekannt, damit werden Waren international verschifft. Hin und wieder sieht man einen huckepack auf dem Lkw und gelegentlich stehen sie an einem Tor irgendeiner Firma. Auch, dass es Zeitgenossen geben soll, die sich Seecontainer als gemütliches Heim einrichten, haben sie sicher schon gehört. Aber – ein Pool aus einem Seecontainer? Ein richtiges Planschbecken mit allem Drum und Dran?
Schwimmen im Seecontainer
Es funktioniert tatsächlich und wieder einmal zeigt sich die faszinierende Flexibilität eines Seecontainers. Als Basis für einen Containerpool dient ein völlig normaler Seecontainer aus Stahl. Vorzugsweiße ein großer 40 Fuß Container, damit auch genügend Badefläche zur Verfügung steht. Mittels einer speziellen Folie wird er komplett abgedichtet.
Eine Filteranlage, verschiedene Messanlagen, eventuell Umkleidekabinen und die Anschlüsse für Strom befinden sich ebenfalls mit an Bord. Eine Leiter für den bequemen Ein- und Ausstieg ist selbstredend dabei. Alles in allem unterscheidet sich ein Poolcontainer kaum von einem konventionellen Pool.
Becken von oben: Innenbeschichtung und Einbauten sind der entscheidende Teil beim Containerpool.
Die Mobilität eines solchen Pools ist mit Sicherheit unschlagbar.
Angenommen, Sie möchten eine Themen-Party veranstalten. Motto: Badespaß. Doch es fehlt die Grundausstattung eines solchen Vorhabens. Was tun? Schnell einen Swimmingpool in den Garten bauen lassen? Oder schauen, ob jemand anderes in der Siedlung seinen Pool zur Verfügung stellt? Wie wäre es damit, einen zu leihen? Geht nicht, sagen Sie?
Geht doch. Es gibt Anbieter, die Containerpools vermieten oder verkaufen, u.a. auch auf Tages- oder Wochenbasis.
Solch ein Seecontainer – umfunktioniert zum Swimmingpool – eignet sich für sämtliche Events und außergewöhnliche Ideenrealisierung.
Eines ist völlig klar: Dieser Pool fällt auf. Ein Punkt, der vielleicht dann zum Tragen kommen könnte, wenn Aufmerksamkeit gefordert ist. Bei einer Spendenaktion beispielsweise oder bei einer Firmeneröffnung im passenden Segment. Vielleicht als Highlight eines Festes?
Die Nachteile der mobilen Schwimmhalle
Wenn Sie sich für solch einen Pool aus Seecontainern entscheiden, kommt es auf Ihr Vorhaben an, ob das Unterfangen eher von Vor- oder von Nachteilen behaftet ist. Denn – als kurzfristige Lösung für einen zeitlich befristeten Einsatz gibt es keine Nachteile. Als Dauerlösung hingegen wäre ein konventioneller Pool sicher sinnvoller. So kann der umfunktionierte Seecontainer beispielsweise nicht einfach wie ein herkömmlicher Swimmingpool eingegraben werden. Das System überzeugt durch seine Mobilität. Um es an einem Beispiel zu veranschaulichen: Sie besitzen eine kleine, aber feine Strandbar mit Außentischen. Im Sommer ist Ihre Lokalität rege besucht, im Winter bleibt der Laden zu. Um Ihren Gästen eine Gaudi zu bereiten, könnten Sie sich über die Sommersaison solch einen Poolcontainer mieten. Gehört Ihnen hingegen ein Gasthaus, dass das ganze Jahr über regen Anklang findet, wäre es günstiger und vernünftiger, sich einen „richtigen“ Swimmingpool an das vorgesehene Plätzchen zu stellen.
Bauphase in der Werkstatt: Der Aufwand steckt im Umbau und im Innenleben, nicht im Container an sich.
Kann man einen Containerpool auch fest einbauen oder eingraben?
Ja, das wird gemacht. Man muss aber sauber planen, weil ein Containerpool nicht einfach ein klassischer Betonpool ist. Wichtig sind ein tragfähiger Unterbau, Entwässerung, Korrosionsschutz an den Außenflächen und vor allem: Zugang zur Technik muss später möglich bleiben. Wenn ihr so etwas im Hang plant oder teilweise einlassen wollt, sollte das einmal vernünftig konstruiert werden, damit ihr euch nicht nach zwei Saisons ärgert.
Fazit
Um kurzfristig Aufmerksamkeit zu erhalten oder Spaß zu habenbeziehungsweise zu bieten, ist solch ein Poolcontainer eine sagenhafte Sache. Innerhalb kürzester Zeit kann er auf- und abgebaut werden. Als Dauerlösung ist der Kauf oder Bau eines herkömmlichen Schwimmbeckens besser, da die Container gerade durch ihre Flexibilität und der daraus resultierenden Mobilität überzeugen.
Kann man den Containerpool auch ohne Technik kaufen? Ja, das wird manchmal so gewünscht. In der Praxis ist aber die Technik das, was später für Spaß oder Ärger sorgt. Sinnvoll ist, vorher zu klären, welche Lösung ihr wollt und wer die Technik dann plant und anschließt.
Was kostet ein Containerpool? Das hängt stark von Größe, Ausführung, Technik und Einbau ab. Ein „Container + Folie“ ist etwas anderes als eine komplette Lösung mit Filter, Heizung, Abdeckung und Einbau.
Wie sieht es mit Rost und Kälte aus? Rost ist ein Thema, wenn außen schlecht geschützt und dauerhaft feucht aufgebaut wird. Kälte ist eine Frage von Standort, Abdeckung und ob ihr heizen wollt. Viele Probleme entstehen nicht durch den Container, sondern durch einen schlechten Aufbau und fehlende Planung.
Kann man so einen Pool mieten oder kaufen? Beides gibt es. Für Events kann Miete Sinn machen. Für den Garten lohnt sich meist eine Lösung, die auf Dauerbetrieb ausgelegt ist.
Passenden Container finden Sie planen einen Pool-Umbau mit Seecontainer?
Im Marktplatz finden Sie verfügbare Container nach Größe und Zustand. → Zum Marktplatz
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Andreas Atrott
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Längst werden Seecontainer nicht mehr nur zum Transport eingesetzt. Containerisierung ist das Stichwort, welches sich durch viele Branchen zieht. Vor allem im Energiesektor lassen sich Aggregate und Anlagen in diesen standardisierten Maßen perfekt unterbringen. Ein weltweit aktiver Anbieter ist z.B. Aggreko
Frachtcontainer werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Selbst auf Großveranstaltungen wie Messen oder Konzerten dienen sie dazu, Speisen und Getränke zu bevorraten, was natürlich eine vernünftige Kühlung voraussetzt. Dazu gibt es eigens sogenannte Kühlcontainer, doch falls der Strombedarf höher ist, als es ein im Container integriertes Stromaggregat leisten kann, kann auf einen Stromerzeuger wie z.B. von Aggreko zurückgegriffen werden.
Es können Einheiten zu je 600, 800, 1250 und 2100 kVA (Kilovoltampere) gemietet werden. Dadurch ist gewährleistet, dass der Strom auch bei außergewöhnlich hohen Belastungen ausreicht. In einem 20 Fuß Container kann ein Stromgenerator mit den Maßen 606 x 224 x 260 Zentimeter untergebracht werden, während die Einheit mit 2100 kVA die Maße 1220 x 244 x 260 Zentimeter aufweist.
Die Stromgeneratoren können wahlweise mit einem bereitgestellten Tank betrieben oder mit einem externen Tank versorgt werden. Die Geräuschentwicklung ist erstaunlich leise, so können die leistungsstarken Geräte durchaus auch in einer Wohngegend betrieben werden.
Was bietet Aggreko noch?
Aggreko ist Weltmarktführer, wenn es um die Menge der Großanlagen zur Stromerzeugung und Kälteanlagen geht. Service und die Qualität sind bis weit über alle Grenzen bekannt, deswegen werden die Stromgeneratoren regelmäßig auf Veranstaltungen von Sport, Politik und sonstigen Events sowie auf Offshore und weltweiten Bauprojekten eingesetzt.
Bildqulle Aggreko Deutschland GmbH
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Andreas Atrott
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Stefan Sous stellt mit seinem „Versailles“ seinen verchromten Container im NRW Forum „Container Architektur“ aus. Doch wir fragen uns – Kunst und standardisierte Container?
Wie aus einem Massenprodukt eine wahre Einzigartigkeit wird
Nicht so der Düsseldorfer Künstler Stefan Sous. Er nennt einen Container „Versailles“, ein Werk, das er anlässlich der Ausstellung „Container Architektur“ des Nord-Rheinwestfalen Forums entwarf. Die Ausstellung fand im Jahre 2011 vom 08. Juni bis zum 04. September statt.
1964 in Aachen geboren, erschafft Stefan Sous Werke, die regelmäßig für große Anerkennung und Aufmerksamkeit sorgen. Etliche Preise begleiten den Weg des Düsseldorfer Künstlers.
Das Kunstprojekt „Versailles“
Ein 20 Fuß Seecontainer, der von dem Künstler vollständig verchromt wurde, bildet das künstlerische Werk von Stefan Sous.
Zu der Bezeichnung „Versailles“ kam es aufgrund der Unterschiedlichkeit. Der 300 Jahre alte Spiegelsaal von Versailles ist der sicher berühmteste Raum im Versailler Schloss und nimmt eine einzigartige und geschichtsträchtige Rolle ein.
Ein ISO Container hingegen steht für eine standardisierte Globalisierung. Durch die totale Verchromung verbindet Stefan Sous beides: die Einzigartigkeit mit einem Synonym für ein Massenprodukt.
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Container als Garage: Größen, Tor, Genehmigung und ein Projekt aus der Praxis
Andreas Atrott |
zuletzt geändert am 7. September 2026
Ein Container als Garage ist schnell aufgestellt, abschließbar und günstiger als jede gemauerte Garage. Er lässt sich versetzen, wenn sich die Nutzung ändert, und behält seinen Wiederverkaufswert. Dafür stellt er zwei Fragen, die bei einer normalen Garage keine Rolle spielen: ob das Fahrzeug überhaupt hineinpasst und ob das Bauamt mitspielt.
Dieser Beitrag beantwortet beide, zeigt, welche Container-Varianten sich als Garage eignen, was Tor, Dämmung und Klima kosten, und begleitet ein reales Projekt, bei dem aus einem verrotteten Doppelcarport eine Container-Garage mit Gym, Werkstatt, Bad und Lager geworden ist.
Ein 20-Fuß-Standardcontainer hat innen 5,90 Meter Länge, 2,35 Meter Breite und 2,39 Meter Höhe, die Türöffnung ist 2,34 Meter breit und 2,28 Meter hoch. Ein Kleinwagen mit 1,75 Metern Breite passt hinein, allerdings bleiben je Seite rund 30 Zentimeter, die Türen lassen sich nur einen Spalt öffnen. Ein Mittelklassewagen mit 1,85 Metern Breite und Außenspiegeln von über 2 Metern ist an der Türöffnung bereits am Limit. SUV und Transporter passen nicht. Für Motorräder, Quads, Roller, Fahrräder, Anhänger, Rasentraktoren und Oldtimer der schmalen Baujahre ist der 20-Fuß-Container dagegen eine vollwertige Garage mit Platz für Werkbank und Regale.
Ein High Cube bringt 30 Zentimeter mehr Höhe, innen 2,69 Meter, und ist die richtige Wahl, wenn ein Dachträger, ein Hochdach-Transporter oder eine Hebebühne im Spiel sind. An der Breite ändert er nichts.
Für ein normales Auto mit Platz zum Aussteigen braucht es zwei Container. Genau dafür haben wir die Doppelbox gebaut: zwei gebrauchte 20-Fuß-Container, Mittelwände raus, Rahmen verstärkt, gekoppelt. Das ergibt einen Raum von knapp fünf Metern Breite und rund 28 Quadratmetern, in dem ein Auto mit geöffneten Türen steht oder zwei Motorräder neben einem Pkw. Der Aufbau beim Kunden dauert etwa 30 Minuten, geschweißt wird vor Ort nicht. Der komplette Umbau ist im Video zu sehen: Wände raus, Verstärkung, Kopplung und der Praxistest mit dem Pickup.
Projekt aus der Praxis: Container-Garage mit Gym, Werkstatt und Bad
Auf dem Grundstück stand ein alter Doppelcarport aus Holz, verrottet und zu klein. Die erste Idee war, ihn durch zwei Container zu ersetzen, so wie er stand. Das funktionierte nicht: Der Carport war als Grenzbebauung genehmigt, die neuen Container waren höher und länger, und die Zufahrt für den Lkw führte über eine Fläche, die das Gewicht nicht trug. Bevor der erste Container stand, musste das Projekt zweimal umgeplant werden.
Am Ende entstand eine Anlage aus mehreren Containern mit Stellplatz, Werkstatt, einem Gym, einem Bad und zusätzlichem Lagerraum. Der Weg dorthin führte über eine Bauvoranfrage, geänderte Fundamente, eine neu geplante Zufahrt und eine Lieferung mit Mobilkran, weil der Lkw mit Ladekran nicht bis zum Absetzpunkt kam. Was genau schiefging, was das Bauamt verlangt hat und wie die Logistik am Liefertag ablief, zeigt das Video.
Bauamt, Zufahrt, Fundament: Was vor dem ersten Container geklärt sein muss
Eine Garage ist baurechtlich ein Gebäude, unabhängig davon, ob sie gemauert ist oder aus einem Container besteht. In den meisten Landesbauordnungen sind Garagen bis zu einer bestimmten Grundfläche im Innenbereich verfahrensfrei, häufig bis 30 Quadratmeter, in einigen Bundesländern bis 50. Ein 20-Fuß-Container hat 14,8 Quadratmeter Grundfläche, eine Doppelbox rund 30. Die Verfahrensfreiheit entbindet aber nicht von den Vorschriften: Abstandsflächen, Grenzbebauung, Bebauungsplan und die örtliche Stellplatz- oder Garagenverordnung gelten in jedem Fall. Grenzgaragen sind in vielen Bundesländern nur bis zu einer bestimmten Länge an der Grundstücksgrenze und bis 3 Metern Höhe zulässig. Ein High Cube mit 2,90 Metern Außenhöhe passt knapp, ein Container auf Fundamentblöcken kann darüber liegen. Sobald in der Garage ein Aufenthaltsraum entsteht, etwa ein Gym oder eine Werkstatt mit Arbeitsplatz, ist das Vorhaben genehmigungspflichtig. Die Details für alle Bundesländer stehen in unserem Ratgeber zur Baugenehmigung für Container.
Die Zufahrt entscheidet über die Lieferung. Ein Lkw mit Ladekran braucht rund 4 Meter Durchfahrtshöhe, festen Untergrund für die Stützen und Platz zum Rangieren. Ist die Einfahrt schmal oder die Fläche vor der Garage weich, bleiben der Container-Trailer mit Containerstützen oder ein Mobilkran, der über Hecke und Zaun hebt. Beides sollte vor dem Kauf geklärt sein, nicht am Liefertag. Die Möglichkeiten erklärt unsere Seite zum Abladen von Containern.
Das Fundament trägt den Container an seinen vier Ecken. Für eine Garage, in die regelmäßig ein Fahrzeug fährt, reichen Betonplatten unter den Ecken nicht aus, weil die Einfahrt einen befestigten Übergang zum Containerboden braucht und der Container sich bei ungleichem Setzen verzieht, sodass die Türen klemmen. Bewährt haben sich Streifenfundamente unter den Längsträgern oder eine Bodenplatte, jeweils mit einer Rampe oder einem abgesenkten Fundament, damit die Einfahrtskante nicht 15 Zentimeter über dem Boden liegt. Welche Fundamente wann sinnvoll sind, steht im Beitrag zu Fundamenten für Container.
Tor, Dämmung und Klima in der Container-Garage
Die Containertüren sind als Garagentor nutzbar, aber unpraktisch: Beide Flügel müssen von Hand geöffnet werden, brauchen seitlich Platz und schließen nur mit den Verschlussstangen. Für den täglichen Gebrauch wird die Stirnseite meist auf ein Sektionaltor oder Rolltor umgebaut. Dafür wird der Türrahmen herausgetrennt, ein Stahlrahmen eingeschweißt und das Tor in Standardmaß eingebaut. Bei der Doppelbox sitzt das Tor in der Breite eines normalen Doppelgaragentors. Alternativ bleibt die Stirnseite geschlossen und ein Side-Door-Container öffnet sich über die Längsseite, was bei Motorrädern und Werkstattnutzung praktisch ist.
Für ein Fahrzeug, das nur überwintert, reicht ein ungedämmter Container. Wer Oldtimer, Leder, Elektronik oder Werkzeug schützen will, muss Kondenswasser verhindern. Es entsteht, wenn die Stahlhülle nachts unter den Taupunkt abkühlt und die Feuchtigkeit an Decke und Wänden niederschlägt. Zwei Wege helfen: Dämmung, die die Innenoberflächen warm hält, oder ein Entfeuchter, der die Luft trocken hält. Zusätzliche Lüfter lösen das Problem nicht. Für Oldtimer gilt als Ziel eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent und eine Temperatur, die nicht unter den Gefrierpunkt fällt. Das erreicht ein gedämmter Container mit einem kleinen elektrischen Entfeuchter und einer Frostwächterheizung. Wie Dämmung am Stahlcontainer funktioniert, ohne dass der Stahl dahinter rostet, erklärt unser Beitrag Container richtig dämmen.
Strom für Licht, Tor, Entfeuchter und Ladegerät gehört in jede Container-Garage. Eine Zuleitung mit eigenem Stromkreis und FI-Schutzschalter ist Pflicht, für Wallbox oder Kompressor entsprechend stärker ausgelegt.
Ein Kleinwagen ja, mit rund 30 Zentimetern je Seite. Die Türöffnung ist 2,34 Meter breit, Mittelklassewagen mit Außenspiegeln sind am Limit, SUV und Transporter passen nicht. Für ein Auto mit Platz zum Aussteigen braucht es zwei Container, etwa als Doppelbox mit knapp 5 Metern Breite.
Braucht eine Container-Garage eine Baugenehmigung?
Eine Garage ist ein Gebäude. In vielen Bundesländern sind Garagen bis 30 Quadratmeter Grundfläche im Innenbereich verfahrensfrei, Abstandsflächen, Grenzbebauung und Bebauungsplan gelten trotzdem. Sobald ein Aufenthaltsraum wie ein Gym entsteht, ist eine Genehmigung nötig.
Welches Tor kommt in eine Container-Garage?
Die Containertüren sind nutzbar, aber unpraktisch. Üblich ist der Umbau der Stirnseite auf ein Sektional- oder Rolltor in einem eingeschweißten Stahlrahmen. Alternativ ein Side-Door-Container mit Öffnung über die Längsseite.
Welches Fundament braucht eine Container-Garage?
Streifenfundamente unter den Längsträgern oder eine Bodenplatte, mit befestigter Einfahrt oder Rampe zum Containerboden. Einzelne Betonplatten unter den Ecken reichen für eine Garage mit täglicher Einfahrt nicht aus.
Wie bleibt ein Oldtimer im Container trocken?
Mit Dämmung oder einem elektrischen Entfeuchter, Ziel sind 40 bis 50 Prozent Luftfeuchtigkeit und frostfreie Temperaturen. Zusätzliche Lüfter verhindern Kondenswasser nicht.
Warum ein Kühlcontainer für ein Gym?
Ein Reefer ist ab Werk gedämmt und innen fertig verkleidet. Ein Standardcontainer verliert durch eine fachgerechte Dämmung je Seite 8 bis 10 Zentimeter, am Ende hat der Reefer mehr nutzbaren Raum.
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