So machen Sie Ihren Lagercontainer sicherer – die 5 wichtigsten Hilfsmittel

container bügelschloss an einem seecontainer

Vom Schloss bis zur Alarmanlage – diese Ausrüstung verwandelt jeden Schiffscontainer in einen einbruchssicheren Lagerraum

Container-Bügelschloss an einem Seecontainer

Ob Materialien, Möbel oder überwinternde Motorräderrecycelte Schiffscontainer werden gern als Vielzweck-Lagerraum genutzt. Da Lagercontainer jedoch selten im Privatgarten stehen, sondern eher in Randgebieten, erhöht sich die Gefahr von Einbruch und Diebstahl. Im Folgenden zeigen wir Ihnen 5 Methoden, die Ihnen dabei helfen, den Inhalt Ihres Lagercontainers vor fremden Zugriff zu schützen.

Das Vorhängeschloss – klassische Lösung mit kleinen Schwächen

Ein Vorhängeschloss bietet die einfachste und preiswerteste Variante, um Container vor Einbruch und Diebstahl abzusichern. Allerdings können Einbruchs-Profis den Bügel eines Vorhängeschlosses mit einem Bolzenschneider relativ leicht öffnen, wenn das Material dünn ist und großflächigen Zugang bietet. Einen höheren Schutzfaktor garantieren sogenannte Diskus-Schlösser, die sich durch ihren beinahe kreisrunden Schlosskörper auszeichnen. Weil der Bügel hier sehr kurz ausfällt, gibt er Werkzeugen kaum Ansatzfläche.

Die Lockbox – Extra-Schutz für Vorhängeschlösser

Wo Vorhängeschlösser Bolzenschneidern oder Stahlsägen offensichtliche Ansatzpunkte anbieten, kann eine sogenannte Lockbox die Sicherheit für wertvolle Lagerinhalte steigern. Diese metallene Kiste wird über die Ösen, durch die das Vorhängeschloss gezogen wird, geschraubt oder geschweißt. Im Ergebnis ist die Box damit groß genug, um das Schloss aufzunehmen, aber zu klein, um Einbruchs-Werkzeugen den Zugang zum Schloss zu erlauben. Den Schlüssel jedoch kann der legitime Nutzer durch die geöffnete Unterseite der Box leicht ins Schloss schieben und die Tür öffnen.

Das Bügelschloss – maximale Sicherheit an der Containertür

Die Schlosskralle gilt im Allgemeinen als sicherste Möglichkeit, den Inhalt eines Schiffscontainers vor Diebstahl zu schützen. Ihr Vorteil: Im Gegensatz zur Lockbox wird die Kralle wird nicht dauerhaft am Container montiert, sondern nur bei Bedarf um die senkrechten Verriegelungsstangen des Containers gelegt und verschlossen. Das ermöglicht prinzipiell eine Nutzung an verschiedenen Containern. Da die Kralle in ihrer Breite auseinandergezogen und zusammengeschoben werden kann, passt sie sich unterschiedlichen Abständen der Stangen an. Mithilfe eines Zylinderschlosses fixiert der Anwender die Kralle in ihrer Position und macht es anderen unmöglich, die Containertüren zu öffnen. Dank ihres Bügels aus massivem Stahl kann die Schlosskralle nicht durch Aufsägen und Aufhebeln überwunden werden.

Die Alarmanlage – High-Tech für wertvolle Güter

Alarmanlagen, die ihre Nutzer bei Auffälligkeiten über das Mobilfunknetz warnen, sind für das Smart Home längst bekannt. Aktuell sind auch Varianten für die Containerüberwachung erhältlich. Sie verfügen über einen Batterie-Modus, da ein Netzanschluss an Aufstellungsorten für Lagercontainer nur selten zur Verfügung steht. Die Alarmsysteme besitzen einen Kontaktsensor, der das Öffnen und Schließen der Containertür anzeigt. Zusätzlich erkennt ein Bewegungssensor, wenn sich etwas im Container-Innenraum rührt, und löst eine Kamera aus. Fotos des potenziellen Eindringlings schickt das System unmittelbar als MMS auf das Smartphone des Besitzers. Hitze- und Rauchmelder komplettieren das Alarmanlagen-System für Container.

Der Zaun – hält die Versuchung in Grenzen

Diese Sicherung betrifft nicht den Container, sondern sein direktes Umfeld. Hier schreckt ein Zaun um das Grundstück in erster Linie Personen ab, die leicht zugängliche Gelegenheiten ausspähen wollen. Am besten eignet sich ein Stabmattenzaun oder Gitterzaun in mannshoher Ausführung. Auch ein entsprechend hoher Maschendrahtzaun versperrt den Zugang, ohne den Wert des Lagerinhalts um ein Vielfaches zu übertreffen.

Über den Autor

Andreas Atrott
Andreas Atrott
Über 12 Jahre Erfahrung in der Container Branche. Neben dem Containerhandel mit 3000+ Kunden verwandelt er mit seinem Team aus Containern spannende Umbauprojekte. Herr Atrott ist Gründer & Geschäftsführer der Containerbasis GmbH mit Sitz in Hamburg. Weitere Infos zu Herrn Atrott findest du hier.
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Container als Wärmespeicher „to go“

Im LaTherm-Verfahren gelangt Wärme per Container in Schwimmbäder und Schulen

Bild: KTG Energie AG

Im Zuge der Energiewende gewinnen nicht nur die erneuerbaren Quellen durch Windkraftwerke und Solaranlagen stetig an Bedeutung, sondern auch das Ausnutzen von Abwärme, die in Chemiewerken, Biogas oder Deponiegasanlagen, Stahl- und Aluminiumhütten sowie Müllverbrennungsanlagen entsteht. Mit dem Ziel, diese Energiequelle nicht nur am Standort des Erzeugers zu nutzen, sondern Abnehmern mobil zur Verfügung stellen zu können, entwickelte die Dortmunder LaTherm-GmbH eine patentierte Speichertechnologie. Das Prinzip ihres Latentwärmespeichers ähnelt dem eines Taschenwärmers zum Knicken – allerdings in der Dimension eines Tankcontainers.

Das Prinzip ist simpel: Abwärme, die im Produktions- oder Verbrennungsprozess entsteht, strömt durch ein Wärmetauschsystem im Innern eines Containers und erhitzt das in ihm befindliche Salz Natriumacetat-Trihydrat (NaAc). Die Substanz, gemeinhin auch als Pökelsalz bekannt, ist ökologisch unbedenklich und nimmt Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius an, wobei sie sich verflüssigt. Mithilfe einer effektiven Wärmedämmung des Containers behält das Salz die Temperatur bei, während es per LKW zum Verbraucher gelangt. Dieser kann die thermische Energie mit einer Leistung von 125 kW wieder ableiten. Die Entnahme von Wärme bis zu einer Temperatur von 55 Grad ist möglich, da das Salz ab 58 Grad Celsius wieder vom flüssigen in den kristallinen Zustand wechselt.

Die Energie von 250 Litern Heizöl im Salzcontainer

Ein Container, der mit Abwärme vollständig aufgeladen ist, entspricht in seiner Wärmeleistung etwa 2,5MWh, d.h. 250 Litern Heizöl. Verglichen mit 16.000 Litern Öl, die ein Tanklaster üblicherweise fassen kann, erscheint dies im ersten Moment kaum konkurrenzfähig. Der Vorteil: Die Wärme aus dem Container trägt zu einer günstigen CO2-Bilanz bei. Mit jedem Abwärmecontainer reduziert der liefernde Betrieb seine jährlichen Emissionen um etwa 130 Tonnen Kohlendioxid. Ein Transport der im Container gespeicherten Wärme im Umkreis von 30 Kilometern schlägt lediglich mit etwa 13 Tonnen CO2 zu Buche und erhält ihre günstige Energiebilanz.

Seit 2007 rollen die Wärmecontainer

Seit 2007 besitzt die LaTherm GmbH das Patent auf Latentwärmespeicher mit NaAc, im Jahre 2009 erhielt die innovative Technologie sogar den Umweltpreis der IG Bergbau, Chemie, Energie. Seitdem wurde die „Wärme aus dem Lastwagen“ innerhalb mehrerer Projekte erfolgreich eingesetzt. So erhielt etwa das Hallenbad Toeppersee in Duisburg-Rheinhausen im Rahmen eines 2012 gestarteten Projektes die Energie zum Beheizen seiner Becken aus Wärmecontainern, die Abwärme aus der Kokerei Prosper in Bottrop brachten. Hallen- und Freibäder sind laut Experten ideale Anwendungsorte für die mobilen Wärmespeicher, da sie keine hohen Vorlauftemperaturen benötigen. Anders sieht es bei Gebäuden mit alten Heizungsanlagen und schlechter Wärmedämmung aus. Ein Projekt, in dem die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises eine Bundeswehrkaserne mit Abwärme aus Holzkraftwerken versorgte, endete daher mit einer eher negativen Bilanz: Für die Wintermonate lieferten die Container zu niedrige Heiztemperaturen, während die Wärme in den Sommermonaten nur unvollständig entladen werden konnte.

CO2-neutraler Containertransport mit Elektrozugmaschinen

Mit 1,4 Millionen Euro förderte der Bund im vergangenen Jahr eine Unternehmung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft und der Klimaschutzagentur Region Hannover. Im Schulzentrum am Helleweg in Isernhagen startete im September 2017 die nicht leitungsgebundene Abwärmenutzung, bei der Wärmecontainer überschüssige Energie aus der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlage auf der Deponie in Lahe zur Verfügung stellten. Der 5 Kilometer weite Transport zwischen Wärmelieferant und -abnehmer erfolgt per Elektro-LKW, sodass die CO2-Bilanz zusätzlich optimiert wird. Bevor neue Container als Wärmespeicher fungieren, startet das Projekt zunächst mit gebrauchten Containern. Sprecher der Klimaschutzagentur betonten: „Mit dem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Energiewende und zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet.“

KTG Gruppe übernimmt die Container-Wärme-Technologie

Aktuell ist die Technik des Wärmetransportes über NaAc-Akkus Teil der Hamburger KTG Energie AG, die 2013 die 100 Prozent der Anteile an der LaTherm GmbH inklusive der betreffenden Schlüsselpatente erworben hat. Vor allem die Betreiber von Biogasanlagen innerhalb der KTG-Gruppe ziehen Vorteile aus der erhöhten Einspeisevergütung für jede Kilowattstunde der per Container zusätzlich abgenommenen Wärme „Wir haben über ein Dutzend Biogasanlagen in Betrieb. Mit dem LaTherm-System können wir an mehreren Standorten zum ersten Mal eine wirklich sinnvolle Abwärmenutzung realisieren“, bekräftigt Olaf Schwarz, CFO der KTG Energie AG.

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Andreas Atrott
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Containerhaus mit Weitsicht

Ein Containerhaus eröffnet den spektakulären Blick auf Montanas unberührte Prärielandschaft

Gebäude aus recycelten Schiffscontainern überzeugen durch ihr nachhaltiges Konzept – besonders, wenn bei der Innenausstattung klimaschonende Materialien zum Einsatz kommen. Ein weiteres Plus, das viele Architekten schätzen, ist die Leichtigkeit, mit der sich ein Containerhaus in die umgebende Natur integrieren lässt: Durch sein Punktfundament und das Aufstellen in bezugsfertigem Zustand, belastet es seine Umgebung weit weniger als die invasiven Baumaßnahmen und die aufwendige Logistik für konventionelle Gebäude. Selbst große Containergebäude, die aus mehreren Modulen kombiniert werden, bewahren so einen Großteil der umliegenden Vegetation. Sie in Umweltschutzzonen und zivilisationsfernen Regionen aufzustellen, hat deshalb entscheidende Vorteile.

Montana – das „Big Sky Country“ bietet unverfälschte Naturerlebnisse

Endlose Weiten von Steppenlandschaft zwischen urtümlichen Gebirgszügen – Park County in Montana ist der ideale Ort für Zivilisationsflüchtlinge. Insgesamt besitzt der Bundesstaat im Nordwesten der USA mehr Fläche als Deutschland, worauf sich knapp 1 Million Einwohner verteilen. Die geringe Bevölkerungsdichte verhindert auf dem Land nah der Stadt Livingston jegliche Lichtverschmutzung und sorgt für absolute nächtliche Dunkelheit. Bei gutem Wetter lässt sich hier der Blick in den scheinbar unendlichen Sternenhimmel genießen. Was läge näher, als in dieser Kulisse ein Haus mit Panoramafenster zu platzieren?

Diesen Traum für Sternengucker erfüllte sich der aus Livingston (Montana) stammende Architekt Ty Kelly mit einem Gebäude aus recycelten Schiffscontainern. Nachdem er seinen Beruf über Jahre in Seattle ausübte, zog ihn das Container-Projekt aus der Großstadt in die einsame Landschaft seines Geburtsortes zurück. Aus zwei recycelten 40-Fuß-Containern kombinierte Kelly ein 65 m² großes Haus mit 3 Räumen. Eine der Container-Langseiten wurde dabei fast vollständig durch ein bodentiefes Panoramafenster ersetzt. Ich mag die Idee, dass das Haus wie ein Objekt in der Landschaft gelandet ist – also entwarf ich die Glaswand mit Blick auf die Berge , erklärt der Architekt sein Design. Die Planung des Hauses im Vorfeld des Baus nahm ein Jahr in Anspruch. Nachdem Kelly zwei Container von einer Logistikfirma aus Seattle erwarb, ließ es sich jedoch schnell realisieren.

Zwei Container als großzügiger und moderner Lebensraum

„Als Architekt war ich schon immer von Containern als Baumaterial fasziniert – sogar schon, bevor das in Mode kam“, berichtet der Architekt. „Für die Form und die Größe meines geplanten Hauses stellen Container das perfekte Bau-Modul dar.“

Obgleich der Grundriss des Hauses nur 65 m² misst, wirkt der Lebensraum durch den freien Blick in die Landschaft und die moderne Einrichtung wesentlich größer. Den Hauptlebensraum bildet das Wohnzimmer mit einer gemütlichen Sitzgruppe und einer Kücheninsel, die gleichzeitig als Esstisch dient. Auf die Annehmlichkeiten des konventionellen Wohnens muss auch im einsam gelegenen  Containerhaus niemand verzichten: Herd, Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner gehören zur Ausstattung.

Durch Dielenböden und Holzverkleidungen der Wände, ist der industrielle Charme der ISO-Container vollständig einer warmen Atmosphäre gewichen. Hier war dem Erbauer insbesondere die Verwendung nachhaltiger Materialien wichtig: Die Sperrholz-Paneele stammen aus der Renovierung eines Bürogebäudes, die Reedwood-Wandverkleidungen und Dielen fielen als Altholz von anderen Projekten ab.

Duschen mit Blick auf die Rocky Mountains

Der Grundriss erforderte wenig Gliederung: Vom Hauptlebensraum trennt eine T-förmige Innenwand das kleine Bad und das Schlafzimmer ab. Letzteres bietet durch die Glaswand ebenfalls den Blick auf die Absaroka Range, einen Gebirgszug der Rocky Mountains. Wer selbst beim Duschen nicht auf das Naturerlebnis verzichten will, nutzt die zusätzlich angebrachte Außendusche. Vor neugierigen Nachbarn braucht man sich bei der Körperpflege im Freien nicht zu fürchten – allenfalls ein paar Kojoten passieren das Grundstück von Zeit zu Zeit. Auf der Terrasse aus Zedernplanken können die Hausbewohner bei gutem Wetter mit dem Blick in die Wildnis entspannen.

Architekt Kelly achtete darauf, die Umgebung für das Haus so wenig wie möglich zu verändern. Das Gebäude steht auf einem Punktfundament und Stelzen, sodass die ursprüngliche Beschaffenheit des Bodens weitgehend bewahrt werden konnte. Die gedämmte Hülle der Container zu drei Himmelsrichtungen schützt vor den rauen Temperaturen, die in den Wintermonaten bis auf den Gefrierpunkt absinken. Durch die Glaswand sammelt das Gebäude auch in der kalten Jahreszeit passiv Solarwärme.

Landesweites Kaufinteresse für Containerhäuser

Nachdem der Erbauer sein Containerhaus drei Jahre lang vermietete, bot er es schließlich für 125.000 $ zum Verkauf an. Der Andrang war laut Kelly überraschend groß: Mein Makler meinte, sein Telefon habe noch nie so oft geklingelt!“  Tatsächlich kamen Anfragen aus dem gesamten Gebiet der USA, von Los Angeles bis hin zur Ostküste. Obgleich Kelly Zweifel an einem teuren und komplizierten Transport hatte, zeigte er sich offen für die Ideen. Schlussendlich bekam jedoch eine „Nachbarin“ den Zuschlag – sie wohnt rund 10 Meilen vom Aufstellungsort entfernt. Die neue Besitzerin will das komfortable Haus dafür nutzen, ihre Kinder und Enkel zu beherbergen, wenn sie zu Besuch kommen.

Dieser Zweck erscheint auch Architekt Kelly ideal: Containerhäuser eignen sich seiner Meinung nach perfekt als Ferienhäuser, zusätzliche Wohneinheiten auf öffentlichem Grund oder gar Wohnprojekte für Obdachlose.

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Andreas Atrott
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Mehr Container – weniger CO2

Ein Schweizer Start-up filtert Kohlendioxid aus der Luft – Schiffscontainer sind Teil der Anlage

40 Grad im August, 18 Grad im November – das Jahr 2018 demonstriert mit Rekordtemperaturen die realen Folgen des Klimawandels. Das arktische Eis schmolz im vergangenen Winter erstmals so weit ab, dass große Reedereien die Nord-Ost-Passage als dauerhafte Abkürzung zwischen Europa und Asien in Erwägung ziehen. Was kurzfristig wirtschaftliche Vorteile verspricht, bedroht langfristig unseren menschlichen Lebensraum. Da die durch Landwirtschaft, Verkehr und Industrie ausgestoßenen CO2-Mengen als Hauptursache des Klimawandels gelten, liegt es in unserer Hand, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren. Ein Schweizer Start-up-Unternehmen entwickelte zu diesem Zweck eine neue Filter-Technologie:

Technologie im Schiffscontainer – das Filtersystem von Climeworks

Der Prototyp der Filteranlage steht im schweizerischen Ort Hinwil, 30 Kilometer östlich von Zürich. Insgesamt 18 Metallboxen, die Filter enthalten, und 3 Schiffscontainer mit Steuer- und Anlagetechnik gruppieren sich unter freiem Himmel zu einer dreistöckigen Wand.

Das Prinzip klingt simpel: Luft wird mit Ventilatoren durch chemische Filter geleitet, wobei Feuchtigkeit und Kohlendioxid darin zurückbleiben. Die zelluloseartige Matte im Innern des Filters absorbiert mit der Zeit das Kohlendioxid aus der Luft. Nach 3 Stunden wird das Material auf 100 Grad erhitzt, wobei sich das CO2 löst und in Gasflaschen abgefüllt werden kann. Die Energie zur Erwärmung des Filtermaterials bezieht die Anlage aus der Abwärme der lokalen Müllverbrennung.

Die aus den Filteranlagen herausströmende Luft weist im Ergebnis nur noch die Hälfte ihres vorherigen CO2-Gehalts auf. 900 Tonnen des Treibhausgases kann die Anlage von Climeworks im Jahr aus der Umgebung entfernen.

Die Konstruktionsweise ist flexibel und mobil: Die Filterboxen lassen sich modular zusammenbauen und erweitern – die dazugehörige Technik befindet sich in bequem transportablen ISO-Containern. Laut der Climeworks-Gründer macht gerade der mögliche Einsatz an beliebigen Zielorten den Reiz der Anlage aus: CO2 dort aus der Luft filtern zu können, wo das Gas später genutzt werden kann.

CO2 entfernen statt reduzieren

Bild: Climeworks

CO2, das aktiv aus der Atmosphäre gefiltert wird, nennen Wissenschaftler „negative Emissionen“. Parallel zu den Bestrebungen, die Industrie-Emissionen mithilfe von Emissionszertifikaten zu reduzieren, hat das Konzept der Negativemissionen in den vergangenen Jahren neue Technologien hervorgebracht. Eine Kombination beider Strategien könnte den Klimawandel deutlich bremsen.

Wohin mit dem Kohlendioxid?

Innovativ an der Technik von Climeworks ist, dass CO2 hier nicht nur neutralisiert wird, sondern anschließend in Flaschen gesammelt und für weitere Prozesse nutzbar gemacht wird. Die Anlage in Hinwil ist weltweit die erste, die Kohlendioxid im industriellen Maßstab aus der Luft abscheidet und an einen Kunden verkauft, stellt Christoph Gebald heraus; Geschäftsführer und Co-Gründer von Climeworks.

Im Fall des Prototyps ist der Kunde ein lokaler Gartenbaubetrieb, der das CO2 über Rohrleitungen in seine Gewächshäuser leitet. Der Ertrag von Gurken, Tomaten und kann auf diese Weise um bis zu 20 Prozent gesteigert werden, da die pflanzliche Photosynthese in einer CO2-reichen Umwelt effizienter abläuft. Was den Klimawandel anbelangt, bietet diese Verwendung keinen Vorteil – das CO2 wird wieder freigesetzt, wenn die pflanzliche Biomasse verrottet.

Climeworks-Gründer Jan Wurzbacher sieht die Abnehmer des gefilterten Kohlendioxids langfristig eher in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Sie nutzt etwa zur Aufbereitung von Mineralwasser bislang CO2 aus der chemischen Industrie.

Darüber hinaus ist es durch eine Reaktion von Kohlendioxid und Wasserstoff möglich, synthetische Erdöle zu erzeugen, die als alternative Energiequelle zu fossilen Brennstoffen dienen könnten. Wenn die Energie, die zu ihrer Herstellung gebraucht wird, aus Ökostrom stammt, sind die Treibstoffe schlussendlich klimaneutral.

Forscherin Sabine Fuss vom Berliner MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) sieht diesen Plan jedoch kritisch: „Wird das Kohlendioxid aus der Atmosphäre genutzt, um künstliche Kraftstoffe herzustellen, trägt das zum Klimaschutz bei. Es führt aber nicht unbedingt zu negativen Emissionen.“ Dazu müsse man CO2 dauerhaft aus dem Klimakreislauf abscheiden und in den Untergrund pressen; etwa in ehemalige Erdgaslagerstätten.

Treibhausgase handeln für die Umwelt

CO2 in großem Stil aus unserer Atmosphäre zu filtern, folgt demnach nicht nur dem Nachhaltigkeitskonzept, sondern soll auch wirtschaftliche Perspektiven bieten.

Bislang mangelt es dem Geschäftsmodell jedoch an profitablen Perspektiven: In Zukunft werden Kunden gebraucht, die einen adäquaten Preis für das gefilterte CO2 zahlen. Mit rund 600 Euro pro Tonne ist das Gas aus der Climeworks-Anlage allerdings wesentlich teurer als das durch die Chemieindustrie produzierte Kohlendioxid. Ein Emissionszertifikat, das zum Ausstoß einer Tonne CO2 berechtigt, kostet sogar nur rund 5 Euro.

Die Climeworks-Betreiber setzen einerseits auf die Rationalisierung ihrer Methode, andererseits darauf, dass CO2-Emissionen in Zukunft wesentlich teurer werden. Mit diesem Geschäftsmodell konnte das Start-up jüngst Investoren überzeugen, sich mit über 30 Millionen Euro in die Weiterentwicklung einzubringen.

Viele Container für ein besseres Klima

An der erforderlichen Menge von Schiffscontainern sollte der Bau von Filteranlagen im großen Stil nicht scheitern. Nach Auskunft von Climeworks wären insgesamt 750.000 Container-Filter-Anlagen nötig, um den jährlichen CO2-Ausstoß um 1 Prozent zu senken. Die Zahl flößt im erstem Moment Respekt ein – sie entspricht jedoch lediglich der Menge von Containern, die der Shanghaier Hafen in nur einer Woche umschlägt.

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Andreas Atrott
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Containerhaus Jupiter Farms, Florida

Rick Clegg bietet sein Containerhaus in Jupiter Farms (Florida, USA) als Unterkunft für Ökotouristen an


Bild: Airbnb

Am Ufer des Loxahatchee River In Jupiter Farms am wartet ein Urlaubsdomizil der besonderen Art auf Kajak-Fans, Radsportler und Ökotouristen. So simpel sie drei alte 40-Fuß-ISO-Container zu einem Komplex verbindet, erinnert die Konstruktion des Gebäudes auf den ersten Blick an überdimensionierten Legosteine: Zwei parallel stehende Container formieren das Erdgeschoss, während ein dritter – um 90 Grad gedreht – ein zweites Stockwerk bildet.

Erstes Containerhaus in Palm Beach County

Für Rick Clegg, den Erbauer und Besitzer des Recycling-Hauses, standen bei der Wahl des Baumaterials „Container“ vor allem die Kompaktheit der Räumlichkeit und die günstige CO2-Bilanz im Vordergrund. Auch die Investitionskosten für den Rohbau fielen im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise niedrig aus: als Rick den Bau des Containerhauses im Sommer 2015 in Angriff nahm, kosteten ihn die drei Container zusammen rund 9000$. Das Projekt, alte Schiffscontainer in ein Haus zu verwandeln, nahm er als erster Bauherr in seinem County in Angriff.

3 Container mit Platz für 8 Personen


Bild: Airbnb
Um einer geräumigen Küche inklusive hellem Aufenthaltsraum Platz zu bieten, entfernte Rick die Seitenwände der parallel stehenden Container teilweise, sodass eine Raumbreite von knapp 5 Metern entstand. Die Dachfläche der auf dem Boden positionierten Container wiederum schuf den Grund für eine großzügige Dachterrasse im ersten Stock. Insgesamt befinden sich 2 Bäder und 4 Schlafräume in den drei umgebauten Containern, sodass hier bis zu 8 Personen gemeinsam ihren Urlaub verleben können. Um den Raum innerhalb des Containerbaus voll auszunutzen, erfolgt der Zugang zur zweiten Etage über eine Außentreppe. Tragbare Klimaanlagen sorgen in der Hitze Floridas für ein angenehme Temperaturen im Containerhaus. An potenziell bedrohliche Wetterverhältnisse musste Rick bereits beim Bau des Hauses denken: Damit das Gebäude den regionalen Schutzrichtlinien entspricht, musste die Stabilität der Konstruktion von vornherein auf einen möglichen Hurricane ausgerichtet werden, inklusive des Einbaus bruchsicherer Fenster und Glastüren. Die ehemaligen Ladeklappen der Container blieben am Zugang zur Terrasse erhalten und bieten im Falle eines Sturms die Möglichkeit, sich vollständig zu verbarrikadieren. „Ich selbst lebe am Strand“, erklärt Hausbesitzer Rick, „wenn ein Hurricane aufzieht komme ich her.“

Neubau mit Hindernissen

Dennoch besitzt die Containerbauweise laut Clegg ihre Tücken, insbesondere, wenn sich Neulinge daran heranwagen. Sein Haus erhielt im Ergebnis ein weit massiveres Gussfundament, als es tatsächlich benötigt hätte, und der Bauherr hatte zunächst Schwierigkeiten, zu entscheiden, ob die Isolierung außen oder innen an der Containerwand angebracht werden sollte. „Wir machten eine Menge Fehler, weil wir uns nicht auskannten“, resümiert Rick jetzt.

Die Region, Palm Beach County, bietet Containerhausbauern darüber hinaus kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Rick Clegg, der selbst als Immobilienmakler tätig ist und in der Stadt Jupiter einen Wassersportausrüstungsverleih betreibt, wählte das im Osten angrenzende Jupiter Farms als Bauort, da es dort keine baurechtlichen Verordnungen gibt, die der Containerarchitektur widersprechen. Die meisten Kommunen des County hingegen gestatten den eigenwilligen Baustil nicht, da er zu sehr von der bestehenden Architektur abweicht. Die Baugenehmigung für Cleggs Container zog als Erste ihrer Art anschließend so viel Aufmerksamkeit auf sich, dass Containerhäuser auf einer Kommunalversammlung im Jahre 2017 als Lösung für die bestehende Wohnungsnot in Erwägung gezogen wurden.

Rick Clegg stimmt zu, dass Container durchaus eine Möglichkeit zur Schaffung bezahlbaren Wohnraumes böten. Obgleich er nicht enthüllen möchte, was der Bau seines 3-Container-Hauses schlussendlich gekostet hat, schätzt er die Baukosten für einen Quadratmeter Containerhaus auf etwa 600 bis 700 Dollar. Das gut 80m² große Haus am Loxahatchee River wäre damit für 58.000$ zu realisieren – die Grundstückskosten nicht mit einkalkuliert.

Kajak-Touristen sind angetan vom Recycling-Charme

Wer die einzigartige Atmosphäre des Containerhauses am Fluss selbst erleben möchte, kann es für gut 150€ pro Nacht über Airbnb buchen. Die bisherigen Bewertungen der zahlreichen Gäste aus den USA, Südamerika und Europa fielen trotz oder gerade wegen des Recycling-Charmes der Containerbehausung beinahe durchweg positiv aus. Rick Clegg räumt zwar ein, sein Containerhaus sei nicht mit dem Four Seasons vergleichbar, aber gerade diese Tatsache mache das Flair aus. „Die Menschen suchen nach Alternativen zu traditionellen Hotels“, betont er und ist dabei bestrebt, die Alleinstellungsmerkmale des Ortes in den Mittelpunkt zu rücken: Die Nähe zum Wasser, zum Riverbend Park und zu Rad- und Wanderwegen machen Ricks Containerhaus zum idealen Stützpunkt für Outdoortouristen. Fahrräder, Kajaks und Kanus, die vom Hausbesitzer gestellt werden, laden sportliche Urlauber dazu ein, die umliegende Flora und Fauna auf dem Land- und dem Wasserwege zu erkunden. Zwei große Sonnenterrassen am Haus und eine Feuerstelle bieten danach Raum zum Relaxen. Wenn Kritik am Urlaubsdomizil vorgebracht wird, bezieht sich diese selten auf die Konstruktion des Containerheims, sondern eher auf die wilde Umgebung: „Ich empfehle, genügend Mückenspray mitzubringen!“, schreibt ein Gast und Rick selbst mahnt zukünftige Besucher: „Vorsicht vor den Alligatoren – sie mögen Hunde besonders gern!“

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BRLO Craft-Beer im Container

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Berliner Brauerei BRLO braut und zapft ihr Produkt in einem Gebäude aus 38 alten Schiffscontainern

 

Bild: containermanufaktur.com

In München steht ein Hofbräuhaus … in Berlin dagegen können Bierliebhaber und solche, die es noch werden wollen, den handwerklich gebrauten Gerstensaft im Brauhaus BRLO genießen. Damit folgt die Hauptstadt einem übergreifenden Trend: Seit die Craft-Beer-Bewegung in der vergangenen Dekade aus den USA nach Deutschland schwappte, bekennt sich hierzulande bereits ein Viertel der Biertrinker zu nicht industriell produzierten Bier-Marken. Diese Tendenz erkannte 2014 auch Katharina Kurz und gründete mit ihrem ehemaligen Kommilitonen Christian Laase und Diplombraumeister Michael Lempke ihre eigene Craft-Beer-Brauerei. So archaisch wie die Braukunst dahinter ist auch der Name der Firma: BRLO, das altslawische Wort für „Sumpfgebiet“, bildet den etymologischen Ursprung von „Berlin“.

Vom Kuckucksbrauer zum Container-Biergarten

Zunächst besaß die BRLO-Produktion keine feste Lokalität; Gründerin Katharina Kurz und ihre Partner mieteten sich als sogenannte Kuckucksbrauer in wechselnde Brauereien im Berliner Umland ein und stellten dort ihre insgesamt sieben Craft-Beer-Sorten her. „Deshalb hatten wir keine hohen Investitionskosten und konnten uns erstmal selbst finanzieren“, so Kurz. Mit der Ware im Gepäck zogen die Start-up-Gründer anfangs durch die Berliner Bars und Spätkauf-Läden, um den Vertrieb in Eigenregie zu übernehmen. Schließlich begaben sich die Brauer jedoch auf die Suche nach einem permanenten Platz, der einerseits die Produktion beherbergt und der andererseits den Kunden ermöglicht, das Bier in passender Atmosphäre kennenzulernen.

„Wir wussten, irgendwann müssen wir da weg“

Die gefundene Fläche am Gleisdreieck-Park in Kreuzberg erinnert mit ihrem urbanen Charme beinahe an Brooklyn und eignet sich perfekt für die Szene-Gastronomie – leider hatte sich bereits eine Immobilienfirma das Grundstück für den späteren Bau eines Bürogebäudes gesichert. Im Jahre 2016 erhielten die BRLO-Brauer von der Stadt die Erlaubnis, die Brachfläche bis dahin temporär zu nutzen. Es galt, ein Gebäude zu errichten und dennoch flexibel zu bleiben. Die Herausforderung, die Brauerei samt Zapfanlagen und Gastraum in einem Bau auf Zeit unterzubringen, nahm das Architekturbüro Graft an und konzipierte dafür einen Komplex aus 38 gebrauchten 20-Fuß-Schiffscontainern. Diese wurden zerbeult und mit Roststellen übersäht aus Hamburg geliefert – verhelfen mit frischem Anstrich jedoch zu der weltoffenen und experimentierfreudigen Atmosphäre, die für die Craft-Beer-Bewegung typisch ist.

In seiner Komplexität mit der integrierten Gastronomie bildet die Brauerei BRLO das größte mobile Containerbauvorhaben in Europa. Im Gastraum finden 130 Personen Platz – kombiniert mit dem Biergarten können im Sommer 350 bis 400 Gäste das BRLO-Bier genießen. So luxuriös gestaltete sich das Ambiente jedoch nicht von Beginn an: „Als wie im Winter hier unser erstes Bier gebraut haben, gab es noch keine Fenster und Türen“, erinnert sich Veronika Melzer, die zweite Braumeisterin bei BRLO, „Planen schützten nur mäßig vor Kälte.“ Den Übergang bis zur Fertigstellung des Gebäudes bildete zwischenzeitlich ein „Baustellen-Biergarten“ aus vier 20-Fuß-Schiffscontainern. Die Berliner Containermanufaktur stattete die Stahlboxen dafür unter anderem mit ausklappbaren Verkaufsöffnungen, Tresen, Saloontüren, Elektroinstallationen, einer Zapfanlage und einem Durchlaufkühler aus.

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Nicht billig aber preisverdächtig – das Baukonzept

Etwa 4000 Euro zahlten die Brauereibesitzer je gebrauchtem Schiffscontainer – der Ausbau und die erforderliche Technik verschlangen ein Vielfaches. Ich habe wirklich oft Angst bekommen, das könnte alles scheitern und wir könnten alles verlieren,“ gesteht Gründerin Kurz heute. Gegenüber einem konventionellen Bau ließ sich daher durch die Wahl des Baumaterials „Container“ kaum etwas einsparen. Dennoch birgt die Konstruktion ihre Vorteile: Die Container wurden individuell entsprechend ihrer Funktion umgebaut und in modularer Stapelbauweise zu einem Gesamtkomplex arrangiert. Das Ergebnis dient dem Unternehmen BRLO als mobile Homebase, die nach der vorgesehenen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren ohne Probleme abgebaut und an einem neuen Standort wiedererrichtet werden kann. Damit ähnelt das Konzept den Platoon Kunsthallen, die seit 2009 in Seoul und seit 2012 in Berlin aufgestellt sind.

Für das BRLO Brauerei-Gebäude erhielt das Architekturbüro Graft eine Nominierung für den DAM Preis 2019. Die Auszeichnung, die jährlich vom Deutschen Architekturmuseum und der Firma JUNG vergeben wird, honoriert herausragende Bauten und Ensembles im In- und Ausland.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Lob für Atmosphäre, Brau- und Kochkunst

Als Hofbräuhaus für Hipster wird das BRLO in der regionalen Presse gefeiert. Dabei loben die Kritiker auch den Stil des Gastraumes, in dem die Stahlwände der Container den stimmungsvollen Rahmen für modernes Interieur, warmen Holzfußboden und abstrakte Lichtinstallationen bilden. Kulinarisch spielt neben dem Bier vor allem Gemüse die Hauptrolle – einige Komponenten, wie der schwarze Knoblauch zum Kartoffelpüree, stammen aus dem eigenen Indoor-Gardening-Container. In die traditionellen Zubereitungsarten der Gerichte legt Koch Ben Pommer ebenso viel Aufmerksamkeit wie die Braumeister in die Herstellung des Gerstensaftes: „Wir fermentieren, wecken ein, garen in Salz, trocknen und entsaften – alles was gut zum Bier passt.“ Als Resultat werden etwa geräucherte Kräutersaitlinge oder Sellerie aus dem Smoker serviert – letzterer wird wie ein Bratapfel mit Apfelmus, Senfcreme und salzigen Walnuss-Streuseln angerichtet.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Andreas Atrott
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Vom Mietfrust zum Containerhaus-Bauunternehmer

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Luke Iseman (32) baut, verkauft und vermietet in West Oakland zum Wohnen umgebaute 20-Fuß-Container

Bild: Luke Iseman

Seinen 20-Fuß-ISO-Container hat sich Luke Iseman gemütlich eingerichtet: mit Küchenzeile, Hochbett, Duschzelle und Fenstern auf der Stirn- und Langseite. Die Wände des 15m²-Minihauses erstrahlen in kräftigem Blau, als Trittfläche dient professionell verlegter Laminatboden. „Unser Zuhause hat jetzt eine Dimension, dass wir uns sogar Marmorböden leisten könnten, wenn wir wollten“, lacht Lukes Freundin Heather Stewart. Das Paar traf die Entscheidung, in einen Schiffscontainer zu ziehen, weil es nicht länger 4600$ Monatsmiete für eine Wohnung in San Francisco bezahlen wollte.

Aus dem Aussteigen wurde ein Geschäftsmodell

Der damals 32-jährige Start-up Berater Iseman nutzt die Containerlösung nicht nur privat, sondern entwickelte daraus gleich ein Business-Modell. Er mietete für 9000$ eine 1600m²-Lagerhalle in West Oakland und stellte darin 11 Container auf. Die Minihäuser wiederum vermietete er für 1000$ monatlich an Menschen, die aus dem städtischen Wohnungsmarkt aussteigen wollen: unter anderem ein Facebook Inc. Ingenieur, ein Mitarbeiter einer Solartechnikfirma, Künstler und ein Fahrradkurier. Alle teilen sich in „Containertopia“ öffentliche Toiletten und ein bisschen Abenteuer-Feeling. Immerhin ist die Nutzung der Lagerhalle als Wohnraum nicht von offizieller Stelle gestattet. Auf dem Platz vor der Lagerhalle, der eigentlich nur industriellen Zwecken dienen soll, steht ein weiterer Container, der über Airbnb für 40 bis 120$ die Nacht vermietet wird.

Oakland als passende Kulisse

Wer das Industrieviertel von Oakland sieht, versteht, warum Container als Baumaterial naheliegen: Der Hafen in der östlichen Bucht von San Francisco zählt zu den vier größten Häfen weltweit und zu den vier größten in den USA. Jährlich werden hier etwa 2,24 Millionen Schiffscontainer (TEU- Twenty-foot Equivalent Units) umgeschlagen.
Bild: Luke Iseman

Vom Vermieter zum „Bauunternehmer“

Anstatt die Container nur zu vermieten, gründete Iseman jüngst das Unternehmen Boxouse, um Containerhäuser zu bauen und fertig ausgestattet zu verkaufen. Als Basis dienen gebrauchte 20-Fuß-ISO-Container, die das Oakland-Startup für etwa 1500$ pro Stück (Preisangabe von vor 3 Jahren) ankauft. In unter einer Woche schneidet die Crew Tür und Fenster in die Box, isoliert Wände und Boden und stattet den Container mit einem Stromnetz aus. Die nackte Basisversion kann der Kunde dann für 9000$ erwerben. Die Luxusversion – energieautark durch Solarzellen, mit Nasszelle, Küchenzeile und Bett – gibt es ab 49.000$. Iseman betrachtet sein Geschäftsmodell als Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraumes: „Jeder sagt ja zu bezahlbarem Wohnraum – aber wir bauen einfach nicht schnell genug.“ Das Problem von Städten wie Oakland, so Iseman, läge in der Kluft zwischen denen, die hier leben wollen, und denen, die es sich leisten können. Der durchschnittliche Hauspreis in Oakland liegt derzeit bei 685.000$.

Perspektive für Wohnungsnot und soziale Probleme

Isemans Plan ist, die Container als bezuschussten Wohnraum für Geringverdiener bereitzustellen. Oakland wies in den 1990er Jahren einen der höchsten Anteile an Einwohnern in staatlich gefördertem Wohnraum (Section 8 housing) auf, aktuell besitzt es einen der niedrigsten. „Und dies nicht, weil die Nachfrage gesunken ist“, so Iseman. Selbst die Stadtverwaltung, die dem Aufstellen von Containerhäusern sonst kritisch gegenübersteht und Isemans „Containertopia“ bereits zweimal zum Umziehen zwang, zeigt sich offen. „Alles, das Potenzial besitzt, unsere wachsende Obdachlosen-Krise zu bewältigen, ist es Wert zu erkunden“, so Ratsmitglied Rebecca Kaplan zu Isemans Containerhäusern.

Der Boxouse-CEO sieht sein Modell dagegen ganz simpel: „Unser Ziel ist es, Häuser zu bauen, die Menschen wollen und sich leisten können – das ist unser Gegenstück zu Software, die jeder nutzt.“[/vc_column_text][cb_call_to_action size_left=”6″ size_right=”6″ heading=”Sie wollen ein eigenes Containerprojekt umsetzen?” subheading=”Wir liefern Ihnen die Container dazu (gebraucht / neu)” button_text=”Jetzt unverbindlich anfragen”][/vc_column][/vc_row]

Über den Autor

Andreas Atrott
Andreas Atrott
Über 12 Jahre Erfahrung in der Container Branche. Neben dem Containerhandel mit 3000+ Kunden verwandelt er mit seinem Team aus Containern spannende Umbauprojekte. Herr Atrott ist Gründer & Geschäftsführer der Containerbasis GmbH mit Sitz in Hamburg. Weitere Infos zu Herrn Atrott findest du hier.
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BEEsharing: Bienen im Schiffscontainer

Die Crowdfunding-Initiative von BEEsharing e.V. gibt Bienenvölkern im umgebauten Container eine neue Heimat

Das weltweite Bienensterben ist kein Mythos, sondern eine Tatsache: Im Vergleich zu den 1990er Jahren hat sich die Anzahl der Bienen in Deutschland bis heute um etwa 20.000 Völker reduziert, was zufolge hat, dass etwa 100 bis 800 Millionen weniger der Honig produzierenden Insekten in unserer Umwelt aktiv sind. Auch den Jahreswechsel 2017/2018 haben laut Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bei vielen Imkern etwa 50 Prozent der Bienen nicht überlebt – Gründe dafür sind vor allem die chronischen Schäden durch den Einsatz von Pestiziden und der Befall mit der Varroa-Milbe.

BEEsharing e.V. will Bienen-Fachwissen im Container vermitteln

Großstadtbewohner für den Lebensraum der Bienen zu sensibilisieren, ist eines der Ziele von BEEsharing. Der Verein betreibt das weltweit erste Online-Netzwerk für Imker, Landwirte und Bienenfreunde und bietet innerhalb dieser Plattform sowohl professionelle Bestäubungsvermittlung für die Landwirtschaft als auch die Vermarktung von Imkereiprodukte und -dienstleistungen an. In ihrem aktuellen Projekt wollen die BEEsharing-Gründer Hamburger Bürger und Bürgerinnen den summenden Honigsammlern näherbringen: In einem umgestalteten Schiffscontainer auf dem Hamburger Großmarkt sollen 20 Bienenvölker ihr neues Zuhause finden; gleichzeitig wird er als Bienen-Bildungscontainer fungieren. Angemeldete Gruppen und Besucher sollen hier in Zukunft die Honigproduktion live erleben und von Profis erfahren, wie Imkerei funktioniert. Darüber hinaus erhalten die Interessierten Informationen dazu, was sie selbst tun können, um Bienen im eigenen Umfeld zu unterstützen. Denn Bienen sind ebenfalls zufriedene Großstadtbewohner: Insbesondere urbane Gebiete wie Hamburg bieten durch ihre vielfältige Vegetation in Parks, Gärten und öffentlichen Grün-Inseln den Insekten einen günstigeren Lebensraum als die von Monokulturen geprägten ländlichen Gebiete. Das Ergebnis äußert sich im aromatischeren Honig. Die Orte, an denen Bienenvölker in der Stadt leben, sind auf den ersten Blick zwar ungewöhnlich aber gut geeignet: Kleingärten, Balkone und Hoteldächer. Der Bienen-Container repräsentiert vor allem eine publikumswirksame Möglichkeit der Unterbringung.

Mehr als Honiglieferanten

Mit ihrer Initiative wollen die BEEsharing Gründer darauf aufmerksam machen, dass die Lebensbedingungen der Bienen alle Menschen betreffen – ganz gleich, ob sie Honig konsumieren oder nicht. Die Insekten sind in der Landwirtschaft hierzulande nicht nur für die Produktion des süßen Brotaufstrichs zuständig. Sie bestäuben vor allem Obstbäume und Gemüsepflanzen und sorgen dadurch für die reiche Ernte regionaler Produkte. Das weltweite Bienensterben bringt auch andernorts Landwirte in große Bedrängnis, sodass zum Beispiel in Japan bereits mit Drohnen experimentiert wird, die die essenzielle Bestäubungsleistung übernehmen sollen.  

Crowdfunding-Initiative für den Bienencontainer

Die finanziellen Mittel für den Bienen-Bildungscontainer planten die Gründer von Bee-Sharing ursprünglich über Crowdfunding bis zu 16.05.2018 aufzubringen. Gegen Spenden erhalten die Unterstützer große und kleine „Dankeschöns“ rund um die Imkerei – von Honigschnaps bis zur Patenschaft für eines der Bienenvölker im Bildungscontainer inklusive des Honigertrags. Zwar ist aktuell abzusehen, dass das Fundingziel innerhalb des gesteckten Zeitrahmens nicht erreicht wird, doch stellen die BEEsharing-Imker eine Alternative in Aussicht: Wenn die bislang gesammelten Beträge den Spendern beim Scheitern des Crowdfunding-Projektes wieder zurücküberwiesen werden, bietet BEEsharing ein alternatives Spendenkonto zur Unterstützung für das Projekt an. Der Bienencontainer wird, wenn auch in einfacher Form, in jedem Fall auf dem Hamburger Großmarkt stehen.

Inspiriert zur Gründung von BEEsharing wurden die drei Bestäubungsimker Wolfgang Reuter, Otmar Trenk und Nils Gerber 2014 durch den Film „More than Honey“. In der Koordination von Landwirtschaft und Imkerei sehen sie einen Ansatz zur Lösung der bestehenden Bienenproblematik. Über ihre Plattform können sich aktuell Obst- und Gemüsebauern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz digital Bestäubungsleistungen von regionalen Bienenvölkern vermitteln lassen. Darüber hinaus organisiert BEEsharing den Transport von Bienenvölkern, ihre An- und Abmeldung bei den zuständigen Behördern und die Vermittlung von Imker-Fachwissen. Wer sich nicht zutraut, den Bienen selbst ein Zuhause zu bieten, kann stattdessen die Patenschaft für ein oder mehrere Völker übernehmen und erhält dafür bis zu 30 Kilogramm Honig im individuellen Glasdesign.

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Andreas Atrott
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Pop-up-Bistro im Container

Pop-up-Bistro: Aldi Süd serviert Drei-Gänge-Menü im Seecontainer

Bild ©ALDI SÜD

Aldi Süd setzt auf eine etwas andere Marketingaktion, um seinen Kundenbindung zu erhöhen und Qualität und Frische des Aldi-Lebensmittelangebots in den Fokus zu setzen: das neue Aldi-Bistro.

Aus acht Schiffscontainern mit dezentem Aldi-Branding  wurde ein urbanes Pop-up-Restaurant mit großen Fensterflächen und industriellem Upcycling-Charme geschaffen.  Bis zu 90 Gäste finden auf zwei Etagen und Dachterrasse Platz. Serviert werden ausschließlich Menüs, die aus Aldi-Produkten zusammengestellt sind – für 7,99 bei drei Gängen

Bild ©ALDI SÜD

Das Aldi-Bistro soll an verschiedenen Standorten in Deutschland Kunden begeistern. Den Auftakt bildete Köln Ende April 2016. Hier stand das Aldi-Bistro drei Monate lang im Kölner Medienpark – mit großem Erfolg. Bis zum Ende des Aktionszeitraums zog es täglich zwischen 300 und 450 Besucher an. Danach stand das Aldi-Bistro in München, genauer im Schmuckhof in der alten Akademie. Auch hier war das Interesse groß, oftmals kaum ein Platz zu finden. Weitere Locations stehen noch nicht fest.

Doch wie gut ist das Essen? In Köln wie in München ist das Feedback positiv. Insbesondere das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis wird gelobt – Aldi eben.

Übrigens: das Aldi-Bistro ist nicht der erste Seecontainer-Umbau, den Aldi für innovatives Marketing nutzt. Im hippen Londoner Shoreditch Box Park bot das Unternehmen bereits 2016 sein komplettes Weinsortiment an – inklusive Weinprobe beim Sommelier.

Sie interessieren sich für Nutzungsmöglichkeiten, Miete oder Kauf eines Pop-up-Stores- oder eines anderen Eventcontainers? Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern, kontaktieren Sie uns jetzt unter info@containerbasis.de

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Kukuk Box: Mobile Spielplätze im Seecontainer

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kukuk Box: Mobile Spielplätze im Seecontainer

Bild: kukuk box gmbh

Die Stuttgarter Kukuk Box Gmbh baut Spielplätze in und aus Seecontainern: die mobile Kukuk Box. Die Besonderheit: Die Kukuk Box kann schnell und unkompliziert mit dem Lkw dahin transportiert werden, wo sie benötigt wird – in Fußgängerzonen, auf KITA-Geländen oder in Übergangsunterkünften, bei Stadtfesten, Firmenfeiern  oder anderen Events. Dauerhaft oder temporär nutzbar ist die Kukuk Box nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern auch als öffentlicher Spielplatz zugelassen.

Schnell aufgebaut, auch als Gemeinschaftsprojekt

Innerhalb nur weniger Stunden Aufbauzeit – auf Anfrage auch gemeinschaftlich durch Projektgruppen durchführbar – lässt sich dabei mit der Kukuk Box ein Spielplatz mit hohem Spielwert für verschiedene Altersgruppen bereitbestellen. Je nach Ausführung gibt es Kletterstrukturen hinauf zum Dach, Dachhäuser und Dachkriechtunnel, Balancierparcours, Rutschen, Spielhäuser, Sandkasten und mehr.

Ein Erdfundament wird nicht benötigt. Der Aufbau ist nach Herstellerangaben auf allen planen Böden möglich, selbst auf Flachdächern und in Hallen bzw. Tiefgaragen.

Dazu Bernwart Engelen, Geschäftsführer der KuKuk Box GmbH: „Wenn es mal schnell gehen und kein großer Aufwand betrieben werden soll, dann lässt sich mit der KuKuk Box in kurzer Zeit ein dauerhaft oder temporär nutzbarer Spielplatz einrichten. Mit der Box ist uns der Spagat gelungen, eine preisgünstige Spielanlage zu entwickeln, die einen hohen nachhaltigen Charakter und ökologischen Wert vereint und gleichzeitig höchsten funktionalen und ästhetischen Ansprüchen gerecht wird“

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Die Vorteile der Kukuk Box im Überblick

  • Mobil: Kukuk-Boxen können als Standard-Seecontainer faktisch überall hin transportiert und sogar verschifft werden.
  • Stabil: Durch die stabile Rahmenbauweise liefert der Container selbst Basisverankerung, Grundgerüst und Außenhaut. Aufwändige zusätzliche Baumaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich.
  • Vielseitig: Die Kukuk Box ist temporär oder dauerhaft nutzbar und auf für kleine, innerstädtische Flächen geeignet.
  • Für öffentliche Spielplätze zugelassen
  • Hoher Spielwert: Ein breites Spektrum  an Ausstattungsvarianten bietet vielfältige  Spielmöglichkeiten für Kleinkinder wie Jugendliche.
  • Nachhaltig: Wiederverwertung und Einsatz hochwertiger Materialen
    • witterungsbeständiges, splintfreies Robinienholz der Resistenzklasse 1 für Einbauten
    • Verbindungselemente aus rostfreiem Edelstahl
    • Netze und Seile aus deutschem Herkulestau
  • Herstellerrücknahmegarantie
  • Keine Betonfundamente und kein Erdaushub notwendig, bei fliegenden Bauten oft auch keine Baugenehmigung
  • Wartung und Sicherheitsüberprüfung auf Wunsch
  • gemäß europäischer Sicherheitsnorm DIN EN 1176 für Spielplätze und Spielgeräte

Einen Überblick über einige realisierte Projekte finden Sie hier https://www.kukuk-box.com/galerie/[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Andreas Atrott
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Co-Working im Container

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Co-Working im Container für Querdenker und Start-ups in der Hamburger HafenCity

Die Hamburger HafenCity ist Europas größtes innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt und eines der markantesten städtebaulichen Vorhaben in Wasserlage weltweit. Vor zwanzig Jahren erstmalig projektiert und seit 2001 im Bau, wurde seither auf dem 157 Hektar großen ehemaligen Hafen- und Industrieareal ein vielfältiges neues Stadtviertel mit bisher 1.800 Wohnungen geschaffen. 730 Unternehmen haben sich inzwischen in der HafenCity angesiedelt.

Das prägnanteste und bekannteste, aber bei weitem nicht das einzige spektakuläre Bauwerk in der HafenCity ist zweifellos die 2016 fertiggestellte Elbphilharmonie. Ein bewusstes Gegengewicht zu „groß, neu und teuer“ bildet der MLOVE Future City Campus direkt am Baakenhafen. Errichtet aus gebrauchten Seecontainern auf einem 3.000 m2 zuvor brachliegenden Gelände, bietet der Future City Campus Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, vor allem aber Büroräume, Werkstätten und Co-Working-Spaces für Erfinder, Querdenker und junge Unternehmer.

Der Schwerpunkt liegt auf innovativen Projekten und Start-ups mit „smarten“ Ideen in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Gesundheit und mehr. Insgesamt 35 Container, beleuchtet, gedämmt und mit WiFi ausgestattet, können für einen Tag, einen Monat oder länger angemietet werden. Die Monatsmiete beginnt ab 500 Euro.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=”.vc_custom_1518785825963{padding-bottom: 20px !important;}”][vc_column][cb_call_to_action size_left=”5″ size_right=”5″ heading=”Container für Ihr Projekt gesucht?” subheading=”Wir sind Ihr kompetenter Partner” button_text=”Jetzt unverbindlich anfragen”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Erdenker und Erbauer Harald Neidhardt will dabei mit dem Future City Campus keine Bürolösung auf Abruf bieten, sondern Freiräume für Kreative, Unternehmer, Erfinder und Tüftler schaffen – zur Entwicklung neuer, übergreifender Ideen und zum Networking zwischen Garagenfirmen und Großkonzernen. Denn so Neidhardt gegenüber der Süddeutschen Zeitung: „Container stehen für Mobilität, auch im Kopf. Sie sind ein Symbol für Kreativität, auch in Verbindung mit dem Hafen und Hamburg.“ 

Ein ganz besonderes Projekt, das Neidhardt mitinitiiert hat, ist das Refugee First Response Centerein Medizincontainer mit integrierten Video-Dolmetschersystemen. Zehn davon im Wert von 900.000 Euro, finanziert von der Dorit & Alexander Otto Stiftung, stehen bereits in zehn Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

 

Bilder: de.facebook.com/pg/mlovefuturecitycampus/

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Side Door Container: Ideale Basis für Events & Messen

Side Door Container: Ideal für Großes und Sperriges – oder umgebaut zum Eventcontainer

Side Door Container, auch Full Side Access Container oder Side Opening Container genannt, sind Standardseecontainer, die über faltbare Doppelflügeltüren an einer, mitunter auch an beiden Längsseiten verfügen. Entwickelt wurden Side Door Container für den Transport besonders großer, breiter oder sperriger Güter, die nicht oder nur mit großem Aufwand durch die regulären Flügeltüren an den Container-Stirnseiten eingeladen werden können.

Gefragt sind Side Door Container jedoch nicht nur als Frachtcontainer im Güterverkehr, sondern auch als leicht zugängliche Lagercontainer. So eignen sie sich optimal für die wetterfeste und wasserdichte Unterbringung von Großem und Sperrigem wie zum Beispiel Baumaterial oder Holz. Auch als Stellfläche bzw. Garage für Rasentrecker, Kehrmaschinen oder – im privaten Bereich – Motorrädern, gegebenenfalls sogar mit kleiner Werkstattfläche – haben sie deutliche Vorteile gegenüber regulären Seecontainern, die sich ausschließlich an den kurzen Seiten öffnen lassen. Weiter ist eine Ausstattung mit maßgeschneiderten Regalsystemen möglich, so dass Güter über die gesamte Containerbreite mittels Gabelstapler be- und entladen werden können.

Offene Längsseite und abschließbare Flügeltüren = optimal als Eventcontainer

Besonders punkten Side Door Container als Basis für Um- und Sonderbauten, wie beispielsweise Messestände, Festivalbühnen, Pop-up-Stores, Coffee Shops, Bars oder andere Eventcontainer. Denn anders als bei regulären Seecontainern muss bei Side Door Containern keine Längsseite entfernt werden, um die Nutzung als Eventcontainer zu ermöglichen. Auch über die Statik – „wenn eine Seite fehlt“ – muss man sich aufgrund der besonderen Konstruktion keine Gedanken machen.

Die vorhandenen, faltbaren und abschließbaren Doppelflügeltüren ermöglichen zudem ein einfaches und sicheres Öffnen und Verschließen, wenn der Eventcontainer über mehrere Tage genutzt oder zwischengelagert werden soll. Wie alle Standardseecontainer sind Side Door Container dabei mehrfach stapelbar und ermöglichen somit auch mehrstöckige Eventcontainer-Ensembles.

Interessant: Auf dem Gebrauchtmarkt für Seecontainer werden Side Door Container nicht nur in ihrer Ursprungsform gehandelt. Regelmäßig werden auch bereits fertige Umbauten und Eventcontainer für verschiedenste Verwendungen angeboten.

20 Fuß, 40 Fuß, Standard oder High Cube, auch mit Plane

Side Door Container sind neuwertig oder gebraucht im 20- oder 40-Fuß-Standard-Maß erhältlich. Als Basis für Eventcontainer sind dabei die rund 30 cm höheren High Cube Container besonders begehrt.

Wichtig: Bei älteren Gebrauchtcontainern finden sich mitunter noch Exemplare mit bauartbedingter Mittelstrebe zwischen den beiden Flügeltüren. Diese sind zwar besser zugänglich als Standardseecontainer mit stirnseitigen Türen, eignen sich jedoch für breite Güter jedoch nur bedingt. Als Basis für Umbauten zum Eventcontainer kommen sie in der Regel aufgrund ihres Alters und Gebrauchtzustandes ohnehin nicht in Frage. Neuere und neuwertige Side Door Container weisen die frühere Mittelstrebe nicht mehr auf, da Dach und Seitenkonstruktion verstärkt sind.

Eine Sonderform stellen Side Door bzw. Full Side Access Container dar, die an den Längsseiten eine Spezial-Plane statt Türen aufweisen. Diese Plane besteht in der Regel aus beidseitig PVC-beschichtetem Polyestergewebe und wird über Planenösen mit Spanngummi und Haken verschlossen. Der wesentliche Vorteil: Anders als bei den faltbaren Flügeltüren, die vergleichsweise viel Platz beim Öffnen benötigen, kann hier die Plane einfach zur Seite geschoben werden. Der wesentliche Nachteil: Container mit Planenöffnung sind nur schwer zu sichern und kaum einbruchgeschützt. Ein geschützter und bewachter Standort ist daher meist unerlässlich, wenn der Container nicht nur als Frachtcontainer zum Einsatz kommen soll.

Sie suchen einen Side Door Container als Fracht- oder Lagercontainer? Mit oder ohne gültige CSC-Plakette? Sie möchten Ihren eigenen Eventcontainer gestalten und suchen die passende Basis? Oder Sie interessieren sich für einen bereits fertig umgebauten Eventcontainer?

Einfach auf containerbasis.de/marktplatz/ die passenden Suchfilter eingeben und fündig werden. Sie ziehen ein individuelles Angebot vor? Oder Sie haben Fragen?

Kontaktieren Sie uns unter +49 (0) 40 22 89 79 30. Wir beraten Sie gern.

 

Bild: twotimestwentyfeet.com

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Andreas Atrott
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