Dock Inn – Deutschlands erstes Containerhotel

Dock Inn Warnemünde: Erstes Seecontainer-Hotel in Deutschland eröffnet

Ob in Edinburgh, Schottland, oder Yokohama, Japan: Hostels und Hotels aus Schiffscontainern, von preiswert bis stylish, findet man weltweit. Seit dem Sommer 2017 gibt es auch in Deutschland ein Containerhotel. Das Dock Inn in Warnemünde bei Rostock bietet maritimes Flair mit Retro-Schick in 72 recycelten High-Cube-Seecontainern direkt am Hafenkai zwischen Werftkränen und Fischkuttern.

Hotelgästen können in insgesamt 64 Zimmer und Suiten – letztere bestehen aus zwei Containern – mit zwei, vier oder acht Betten übernachten. Ein Bett im Schlafsaal ist dabei ab rund 17 Euro zu haben. Für ein Doppelzimmer zahlt man ab rund 60 Euro. Für gemeinschaftliches Kochen steht die Kombüse, eine voll ausgestattete Küche, zur Verfügung. Aber auch ein Selbstbedienungsrestaurant – nicht nur zum Frühstücken – und ein Musikzimmer mit Schallplatten zum selbst Auflegen gibt es, und natürlich WLAN für alle, kostenlos und unbegrenzt.

Das Konzept überzeugt offenbar. Auf dem Buchungsportal booking.com bewerten Hotelgäste das Dock Inn mit „fabelhaft“ (8,7 von 10 Punkten).

Bilder: Dock Inn

Über den Autor

Andreas Atrott
Andreas Atrott
Über 12 Jahre Erfahrung in der Container Branche. Neben dem Containerhandel mit 3000+ Kunden verwandelt er mit seinem Team aus Containern spannende Umbauprojekte. Herr Atrott ist Gründer & Geschäftsführer der Containerbasis GmbH mit Sitz in Hamburg. Weitere Infos zu Herrn Atrott findest du hier.
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Umgebaute Seecontainer für den VW Polo

Der neue VW Polo – exklusiv für Journalisten in der Pop-Up-Container-Autostadt

Ab Ende September ist die sechste Generation des VW Polos im Handel erhältlich. Der breiten Öffentlichkeit wurde er vom 16. bis 24. September 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt präsentiert.

Rund 500 Journalisten aus 30 Ländern konnten den neuen Polo bereits vier Wochen zuvor anschauen und Probe fahren. Die erste Fahrt führte sie von Hamburger Flughafen in den Schulauer Hafen nach Wedel. Hier – unweit der riesigen Containerterminals in Hamburg – fand die Präsentation passend zum maritimen Ambiente in einer eigens aufgebauten Pop-Up-Autostadt aus Seecontainern statt.

Die blauen Seecontainer – innen und außen neu lackiert und individuell umgestaltet zu Showrooms, Konferenzflächen, Lounges mit Elbblick und mehr – dienten nicht nur der Vorstellung der neuesten Polo-Generation. Journalisten, Videoredakteure und Blogger nutzten auch gleich das Konferenzzentrum im Containerkomplex, um ihre Beiträge zu schreiben und zu schneiden.

Realisiert wurde die Container-Autostadt gemeinsam mit der Hamburger Elbtainer Trading GmbH (Miteigentümer von Containerbasis).  Jetzt stehen 14 dieser Container im 20-Fuß-Standardmaß über containerbasis.de zum Verkauf. Dazu zählen sowohl Container mit Ausschnitt, beispielsweise verwendbar als Carport oder Offenstall, sowie als Wohn- oder Büroelemente nutzbare Container mit Glaselementen. Die Preise beginnen bei 1.329,00 Euro netto (mit Ausschnitt) bzw. 1.999 Euro netto (mit Glaselementen).

Fragen Sie uns hierzu gerne unverbindlich an. Kontakt: info@containerbasis.de

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Andreas Atrott
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Electronic Music Festival im Container

Nürnberg: Electronic Music Festival statt Lebkuchenmarkt – im Containerhafen

Nürnberger Burg und Albrecht-Dürer-Haus, Spielzeugmuseum und Kunstbunker, Lebkuchen und Weihnachtsmarkt: Bei Nürnberg denkt man normalerweise nicht an Container und Containerhäfen. Und auch nicht an elektronische Musik.

Das erste Electronic Music Festival Container Love im Juli 2017 vereinte beides: Feinste Elektro-Beats und spektakuläre Kulisse aus Seecontainern. Letztere bildeten buchstäblich den Rahmen des Festivals. Insgesamt 70 x 40-Fuß-Container begrenzten das rund 7.000 Quadratmeter großes Festival-Areal auf dem Nürnberger Hafengelände und unterteilten es in drei Floors für noch mehr Musikerlebnisse.

https://www.youtube.com/watch?v=ehlXCwd73UQ

Fast 6.000 begeisterte Besucher feierten und tanzten zwei Tage lang direkt am Main-Donau-Kanal zu Beats von Beats von Loco Dice, Stephan Bodzin, Felix Kröcher und anderen. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits in Planung.

Bild: container-love.de

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Andreas Atrott
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Ein Containerhaus in Korea

„Nemo“ – Ein Containerhaus in Korea

Die eigenen vier Wände – für viele Menschen scheint der Wohntraum in weiter Ferne zu liegen. Doch genau die weite Ferne ist es, die besonders für junge Menschen den Wunsch nach dem Eigenheim realisierbar macht. Klingt unlogisch? Ist es nicht, denn was sich in Form von Seecontainern über die Weltmeere bewegt, dient nach der Schifffahrt immer häufiger als gemütliches Heim mit allem Drum und Dran. Unser heutiges Beispiel zeigt das Containerhaus „Nemo“ aus Korea.

Leben im Container?

Die einen bauen Stein auf Stein, die anderen setzen auf Fertigelemente, wieder andere ziehen das Leben im Wohnwagen vor und derzeit entwickelt sich ein regelrechter Trend zum Containerhaus. Während in den Vereinigten Staaten das Wohnen im Container bereits als völlig normal angesehen wird, ist es hierzulande immer noch etwas Außergewöhnliches. Doch warum eigentlich? Ein Containerhaus vereint sämtliche Vorzüge eines „normalen“ Hauses und lässt sich auch mit kleineren Budgets realisieren.

Ein Paradebeispiel – Containerhaus „Nemo“

Das Architekturbüro „Thinktree Architects and Partners“ wurde im Jahre 2012 durch Kangsoo Lee und Joohyung Kang gegründet. Gemeinsam mit kreativen Köpfen aus der Ingenieurs- und Architekturbranche setzen die innovativen Denker auf einzigartiges, günstiges, umweltfreundliches und vor allem kreatives Design.

Ein wunderbares Beispiel ideenreicher Kreativität steht inmitten einer sattgrünen Landschaft Koreas. Wie ein geschickt platzierter Farbkleks eines Malers auf der Leinwand hebt sich ein weiß-rotes Containerhaus vor den Wiesen und Wäldern der Region ab. Der Anblick von Weitem vermag zu irritieren, denn die mutige Farbgestaltung einerseits und die eigenwillige Formgebung andererseits verleihen zwar Hauscharakter, doch irgendetwas scheint anders zu sein.

Natürlich – während die meisten Häuser zwar durchaus eigenwillige Formen präsentieren, sind sie letztendlich nahezu immer viereckig angeordnet. Das koreanische Haus hat seine erste Etage nicht mittig auf dem Erdgeschoss stehen, sondern diese wurde versetzt arrangiert. Zeit, sich den Wohntraum etwas näher anzuschauen.

Innen und außen ein Highlight


Beim Näherkommen gibt es kein Zweifel mehr – es handelt sich tatsächlich um Seecontainer. Das Architekturbüro setzte auf drei 40-Fuß-Container, die jeweils eine exakte Länge von 12,32 Metern und eine Breite von 2,35 Metern aufweisen. Durch die standardisierten Maße und einer strategisch günstigen Platzierung ließe sich solch ein Haus quasi unendlich erweitern.

Zwei große und ein etwas kleinerer Schiffscontainer bilden das Erdgeschoss und somit die Basis des Hauses. Der kleinere Container steht zwischen den beiden Großen und schließt bündig an der Hausrückseite ab. Somit erklärt sich der Eingangsbereich, der an der Vorderseite etwas eingerückt ist. Zu einem wind- und wettergeschützten Zutrittsbereich wird der Eingang durch die sinnvolle Platzierung des Obergeschosses. Die Architekten setzen den oberen Container versetzt auf das Erdgeschoss mittig auf, so entstand ein kleines Vordach, welches sich mit etwas Ideenreichtum im Dekobereich sicher hübsch gestalten ließe.

Und innen?


Schiffscontainer können auf Wunsch mit Fenster und Türen ausgestattet werden, wie es einem beliebt. In dem koreanischen Beispiel entstand durch den Einbau bodentiefer Fenster ein lichtdurchflutetes Wohnzimmer. Eine stilvolle Treppe führt in den oberen Stock, wo das Tageslicht ebenso ungehindert Einlass findet. Und wem das noch nicht reicht, nimmt auf dem Balkon Platz, um die Sonnenstrahlen einzufangen.

Im Inneren dominieren Holzelemente, welches das behagliche Ambiente noch zusätzlich fördern. Geschickt gewählte Regalsysteme bieten sowohl Platz als auch praktischen Nutzen. Alles in allem zeigt dieses Beispiel exzellent, was aus einem gebrauchten Seecontainer werden kann, wenn seine Reise über die Weltmeere endet. Ein Wohntraum, der sich mit kleinem Budget realisieren lässt.

Sie haben Container-Luft geschnuppert? Sie benötigen neue oder gebrauchte Seecontainer für einen eigenen Umbau? Die Containerbasis ist Ihr Partner – Hier geht es direkt zur unverbindlichen Anfrage!

 

Bilder: thinkTREE Partners, Inc.

 

 

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Urlaub im Containerhaus

City-Hotel, Design-Loft oder Glamping? Übernachten im Container

Bild: Facebook.com/tetriscontainerhostel

Bei Wohncontainern denken viele zuerst an zweckmäßige Behausungen für Flüchtlinge, Saisonkräfte, Ernte- und Bauhelfer oder an Notunterkünfte in Katastrophen- und Krisengebieten. Urlaubsfeeling verknüpfen die wenigsten mit Containerhäusern. Dabei gibt es eine ganze Reihe spannender Möglichkeiten im Container zu übernachten – von funktional bis schick, entspannt am Strand oder zentral in der Stadt.

Eine kleine Auswahl für Euch

Alterra Beach Resort, Pinamar, Argentinien

Bild: Alterra Beach Resort
Bild: Alterra Beach Resort

Im Ferienort Pinamar, etwa 350 km südlich von Buenos Aires, finden Reisende inmitten eines Pinienwaldes das Alterra Beach Resort, Luxus-Camping in recycelten Schiffscontainern bietet. Das Resort steht ganz unter dem Zeichen nachhaltigen Reisens. Für den Bau wurden keine Bäume gefällt. Und nicht nur die Container sind gebraucht, auch die Isolierung erfolgte mit Recyclingmaterial. Beleuchtung und Elektrogeräte sind besonders energieeffizient. Der Pool ist von einer Veranda aus Recycling-Holz umgeben.

Das besondere Extra: Immer zwei 20-Fuß-Seecontainer bilden eine Wohneinheit,  die auch als Atelier genutzt werden kann. Denn das Alterra Beach Resort steht direkt neben einem als Kunstgalerie genutzten Gebäude des italienisch-argentinischen Stararchitekten Clorindo Testa – ideal, um Kunst, Design und Ökologie zu verbinden. Denn neben einem Bioladen gibt es ein Fachgeschäft für Malfarben im Resort.

Bayside Marina Hotel Yokohama, Japan

Bild: Bayside Marina Hotel
Bild: Bayside Marina Hotel

Das elegante Designhotel Bayside Marina Hotel, Yokohama, liegt an der japanischen Pazifikküste in der Bucht von Tokio. In Yokohama befindet sich der größte Yachthafen Japans mit rund 1.500 Liegeplätzen und eine Outlet-Mall in amerikanischem Stil. Sowohl der Hafen als auch das Einkaufszentrum sind vom Hotel innerhalb von zehn Gehminuten zu erreichen.

Containers Hostel, Edinburgh, Schottland

Bild: Containerhostels.com

Das (nach eigenen Angaben) weltweit erste Hostel aus Schiffscontainern finden Reisende in Edinburgh, Schottland. Die Betreiber des Containers Hostels legen Wert auf eine ungezwungene Festival-Atmosphäre. Kontaktfreude ist in jedem Fall eine wichtige Voraussetzung für einen gelungenen Aufenthalt. Neben Gemeinschafts- und Sanitärräumen gruppieren sich zwölf Schlafcontainer um einen BBQ-Courtyard – mit insgesamt 120 Betten. Eine Trennung nach Frauen und Männern wird bei der Verteilung der Schlafplätze nicht vorgenommen. Sehr ungewöhnlich für Gemeinschaftsunterkünfte: Sogar Hunde sind in den Schlafsälen willkommen.

 Container Hotel, Malaysia

Bild: Container Hotel Group
Bild: Container Hotel Group

Gleich vier Containerhotels an drei verschiedenen Standorten bietet die malaysische Kette Container Hotel Group. Drei Hotels in Citylage in Kuala Lumpur, sollen Reisenden flexible, bezahlbare und zugleich komfortable Unterkünfte bieten.

Besonders ist jedoch das Flughafenhotel Capsule by Container Hotel am Terminal 2 des Internationalen Flughafens der Hauptstadt. Maßgeschneidert für Kurzzeitaufenthalte von Transitpassagieren und Vielreisenden, aber auch als erster Orientierungspunkt für Backpacker und Abenteuerreisende sind die Hotelzimmer sind für eine Dauer von sechs, neun oder zwölf Stunden buchbar.

Tetris Container Hostel, Foz do Iguazu, Brasilien

Bild: Facebook.com/tetriscontainerhostel
Bild: Facebook.com/tetriscontainerhostel

In Foz do Iguazú im Südwesten des brasilianischen Bundestaates Paraná an der Grenze zu Argentinien liegt das Tetris Container Hostel. Der Ort ist bekannt für die spektakulären, bis zu 82 Meter hohen Iguazú-Wasserfälle die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Das Hostel ist eine typische Backpacker-Unterkunft mit Schlafsälen und Doppel- bzw. Mehrbettzimmern und bietet zusätzlich Bar und Pool. Eine Übernachtung im Container-Schlafsaal ist bereits ab umgerechnet 10 Euro zu haben.

 Xiang Xiang Pray House, Changzhi, China

Bild: Inhabitat

Von außen spartanisch, von innen traditionell chinesisch eingerichtet und zugleich hochmodern ausgestattet ist das in insgesamt 35 gebrauchten, grauen Schiffscontainern errichtete Hotel Xiang Xiang Pray House in Changzhi im Südwesten Chinas. Die insgesamt 21 Hotelzimmer bieten allen Komfort inklusive WLAN und Klimaanlage. Ein weiteres Extra: Weihrauch ist im Zimmerpreis inbegriffen. Das Hotel ist nämlich Teil eines Tempelkomplexes, in dem regelmäßig große Zeremonien stattfinden, um Wohlstand und gute Ernten zu erbitten.

Übrigens, wer Wert auf mehr Privatsphäre legt:

Auch private Container-Ferienhäuser über Airbnb sind im Angebot. Zum Beispiel:

 

Sie möchten ihr eigenes Ferienhaus auf Seecontainer Basis? Fragen Sie uns jetzt unverbindlich an! Sie wollen auf eigene Faust bauen? In unserem Marktplatz finden Sie das passende „Baumaterial“ – Container in allen Größen & Zuständen.

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Andreas Atrott
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Containerpools – Event-Highlight und Garten-Schwimmbad

Wassergefüllt statt auf den Wasser unterwegs

Dass Container schwimmen können und nicht untergehen, wenn sie bei schwerer See über Bord gehen, dürfte nicht nur Seglern bekannt sein. Dass man auch in Containern schwimmen kann, es sogar fertige Containerpools als Event-Highlight, aber  auch für den privaten Gebrauch zu kaufen oder zu mieten gibt, wissen wohl die wenigsten.Ganz Mutige können auch selbst Hand anlegen und einen 20- oder 40-Fuß-Seecontainer zum Pool umbauen – wenn entsprechendes technisches Hintergrundwissen vorhanden ist und die Gemeinde die notwendige Baugenehmigung erteilt. Denn Seecontainer sind zwar sehr robust und wind- und wasserdicht von außen, aber nicht von innen. Hierfür sind fachgerecht ausgeführte Schweißarbeiten notwendig. Auch der übliche Holzfußboden eignet sich naturgemäß nicht als Poolgrund.

Und insbesondere ein 40-Fuß-Container weist zwar eine optimale Länge für ein paar Schwimmzüge auf. In der Standardausführung ist er mit einer Gesamthöhe von mehr als 2,50 Metern aber in der Regel zu tief für einen Pool. Das Zuschneiden auf das richtige Maß sollte jedoch von einem Fachmann durchgeführt werden, der auch die Statik im Blick behält.

Was außerdem zu bedenken ist: ein Abfluss, wenn der Pool grundgereinigt werden und/oder das Wasser gewechselt werden muss, ein Pumpensystem mit Filter, Zu- und Ablaufleitungen, die Stromversorgung, eine irgendwie geartete Absicherung (Geländer, Abdeckplane etc.) und nicht zuletzt die Stellfläche, auf der Container stehen soll.

Party-Mietpool oder Allrounder für den eigenen Garten vonBigBox Berlin


In Berlin findet sich noch ein zweiter Anbieter von Container-Swimmingpools. BigBox Berlin hat sowohl Mietcontainer im 20-Fuß-Maß als auch individuelle Kaufangebote auf 40-Fuß-Containerbasis im Angebot – ebenfalls auf Wunsch mit Gegenstromanlage und Unterwasserbeleuchtung. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass im Sinne eines echten Upcyclings nicht ein Neuprodukt im Containerlook entworfen wird, sondern ausschließlich gebrauchte Seecontainer aufgearbeitet werden.

Nagel Containerpool – mit Pool-Konfigurator

Wer lieber auf eine Komplettlösung setzt, wird in Deutschland bei Nagel Containerpool fündig. Für diesen vollwertigen Swimmingpool im Stahlcontainer benötigt man nur eine Aufstellgenehmigung und eine passende Stellfläche.

Der Pool in den Abmessungen eines 20-Fuß-Standardcontainers (2,44 m Breite x 6,36 m Länge) ist vollständig ausgestattet mit Filteranlage, elektronischer Überwachung, Leiter sowie Geländer und nahezu uneingeschränkt mobil. Für den Transport genügt ein regulärer Tieflader oder LKW mit niedriger Ladefläche. Das Abladen erfolgt einfach und schnell über die vorhandenen Gabelstaplertaschen: Wasserspaß verknüpft mit den klassischen Vorteile des Seecontainers.

Ebenfalls wichtig zu wissen: Der Pool wiegt leer etwa 3 Tonnen. Befüllt sind es rund 20 Tonnen. Neben einem befestigten Stellplatz benötigt er einen Stromanschluss für die technischen Komponenten und gegebenenfalls die Elektroheizung. Dann ist er einfach und schnell in Betrieb zu nehmen.

Eine Anmietung ist bereits ab einem Tag Mietdauer möglich (ab 330 Euro plus Lieferung) – ein perfektes Highlight für Partys und Firmen-Events und sogar ausgefallene Familienfeiern. Wer längerfristig einen Containerpool sein Eigen nennen möchte, kann sich auch ein maßgeschneidertes Modell konfigurieren, zum Beispiel mit Wellnesspaket – mit Gegenstromanlage und Massagedüse – oder mit drei Plexiglas-Bullaugen für Unterwasserein- und -aussichten. Der Einstiegspreis liegt bei 29.850 Euro.

Designerpool von 2x20FT

Eine besonders edle Variante eines Swimmingpools auf Seecontainerbasis im 40-Fuß-Maß (2,44 m breit und 12,12 m lang) finden Mietinteressenten beim Berliner Container-Architekturbüro 2x20FT. Entworfen für eine Fashion-Show, machen großzügig verglaste Seitenflächen plus Unterwasserbeleuchtung das nur einen Meter tiefe Einzelstück zu einem echten Event-Highlight.

Auch dieser Pool ist ein geschlossenes System komplett mit Filteranlage, Umwälzpumpe und Heizung und stellt keine besonderen Anforderungen an die vorhandene Infrastruktur. Einzig die Aufstellfläche muss belastbar sein: Leer wiegt der Containerpool 5,5 Tonnen. Gefüllt liegt das Gesamtgewicht bei 32,5 Tonnen.

Nicht ganz ein Swimmingpool: Eisgefüllt bei Tough Mudder

Übrigens: Zwar handelt es sich nicht um Swimmingpools im eigentlichen Sinne, aber auch die weltweite Extrem-Hindernislauf-Eventserie Tough Mudder greift bei seinen Hindernissen auf den ein oder anderen (eis)wassergefüllten Schiffscontainer zurück.

Bild: BigBoxBerlin

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Autark und mobil: Getreidemühlen im 20-Fuß-Seecontainer

Autark und mobil: Getreidemühlen im 20-Fuß-Seecontainer

Das österreichische Familienunternehmen Compact Milling Systems hat eine kompakte Getreidemühle entwickelt, deren Rahmen ein 20-Fuß-Seecontainer High Cube bildet. Die Vorteile: Das patentierte Mahlverfahren erlaubt die Mehlherstellung aus verschiedenen Getreidearten in kürzester Zeit ohne Qualitätsverluste. Die einfache Technik erfordert keine aufwändigen Installationen oder langwierigen Schulungen. Und das 20-Fuß-Maß sorgt für hohe Mobilität und vergleichsweise geringe Transportkosten. Das Ergebnis: Nicht nur Landwirte oder landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften in Europa, auch Entwicklungsinitiativen und  Regierungsprojekte zur Ernährungssicherung in Afrika und Asien nutzen die Containermühlen von CMS.

Der österreichische Mittelständler Compact Millings Systems – ein Schwesterfirma der traditionsreichen Dyk Mühle, die seit 1881 in Familienhand ist – hat eine Getreidemühle entwickelt, die in einen Seecontainer im 20-Fuß-Standardmaß High Cube passt. Der Hintergrund, so Unternehmensinhaber Peter Dyk: „Ziel unseres Unternehmens ist es, kompakte Mehlerzeugungsanlagen zu bauen, die in punkto Mehlqualität, Ausbeute und Verfügbarkeit konventionellen Mühlen in nichts nachstehen, dabei aber einfacher und flexibler zu bedienen sind und besser zur dezentralen Versorgung genutzt werden können.“

Die CMS-Mühlen sind so aufgebaut, dass nur ein einziger Container mit einem Walzenstuhl und einer Stiftmühle notwendig ist, um im patentierten, verkürzten Mahlprozess Mehl höchster Qualität herzustellen. Die Vermahlung verschiedener Getreidesorten ist dabei problemlos möglich: Weizen, Roggen, Gerste, Hirse, Mais und sogar Reis können ohne Systemumstellung verarbeitet werden.

Die Mahlkapazität der Basisausführung – eine Mühle, ein Container – liegt bei 900 kg/Stunde bzw. 20 Tonnen innerhalb von 24 Stunden. Die Maximalkapazität liegt bei 86 Tonnen innerhalb von 24 Stunden. Hierfür sind jedoch sechs Containermühlen erforderlich. Denn das System ist modular aufgebaut. So bleiben die erforderlichen Anfangsinvestitionen überschaubar. Bei wachsender Nachfrage ist aber eine Aufstockung schnell und einfach möglich.

Weitere Vorteile: Speziell geschulte Fachkräfte sind nicht erforderlich. Jeder Mitarbeiter kann das System nach einer zweiwöchigen Einweisung bedienen. Auch lange (und teure) Vor-Ort-Installationen entfallen. Und die Lieferung einer CMS-Containermühle plus Dieselgenerator kann ohne besonderen Aufwand auf einem regulären LKW (13,5 Meter-Auflieger) oder bei entlegeneren Einsatzorten mithilfe eines leichten Allroad-Fahrzeugs erfolgen.

Insbesondere in Regionen mit Versorgungsengpässen und mangelhafter Infrastruktur punkten die CMS-Mühlen durch die Möglichkeit der dezentralen Getreideverarbeitung ohne Qualitätsverluste sowie die Wertschöpfung durch lokale Initiativen statt zentraler Großprojekte. Das zeigt der Erfolg des Konzepts rund um den Globus. In Österreich, Nigeria, Tanzania, Sudan und Russland sind die Containermühlen bereits im Einsatz. Weitere Initiativen und Projekte sind in Angola, Burundi, Uganda, Iran, Ägypten, Äthiopien, Kenia, Kongo, Ungarn und Zypern angelaufen.

Neben Entwicklungs- und Regierungsprojekten sowie landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in Drittweltländern können aber auch hierzulande Landwirte, Erzeugergemeinschaften und Bäckereien, die ihr eigenes Mehl produzieren möchten, von den Vorteilen des kompakten Vermahlungsverfahrens der Containermühlen profitieren. So können Betriebe des Biolandbaus ihr Getreide selbst zu Mehl verarbeiten und im Direktverkauf anbieten. Auch eine garantiert vegane oder glutenfreie Vermahlung bestimmter Getreidesorten ist möglich.

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Der Pocketcontainer – Wohnen im 20 Fuß Container

Der Pocketcontainer stellt ein vollwertiges innovatives Mikrohaus im umgebauten 20 Fuß Überseecontainer dar.

Klug ausgetüftelt beinhaltet er praktische und dennoch ansprechende Möbel, eine Designdusche und eine Regenwassertoilette. Das Energieversorgungssystem kann auf Netzbetrieb aber auch völlig autark ausgelegt werden.

Eine Spezialdämmung und die Verwendung von 3 fach verglasten Fenstern macht das Containerhaus nach aktuellem Baurecht genehmigungsfähig.

Der Clou – der Pocketcontainer lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick selber bauenDipl.-Ing. Stefan Brandt hat den Aufbau in einer Bauanleitung auf über 300 Seiten umfangreich dokumentiert.

Da der Korpus des Seecontainers statisch zugelassen ist, bezieht sich der Ausbau lediglich auf den Innenbereich und kann somit schnell und preisgünstig realisiert werden.

Die Bauanleitung erhalten Sie zum Preis von 59,00 € unter www.pocketcontainer.de

 

Weitere Bilder des Pocketcontainers:

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Farm from a Box: Das „Schweizer Messer“ des Öko-Landbaus

Das kalifornische Start-up Farm from a Box hat eine autarke Mikrofarm entwickelt, die in einen 20- oder 40-Fuß-Standardcontainer integriert ist und die ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung von ein bis zwei Hektar Land überall auf der Welt ermöglicht – ohne vorhandene Infrastruktur.

Umgebaute Seecontainer als Wochenendhaus oder Strandhütte, Verkaufsstand oder Imbissbude können kaum noch als Innovation gewertet werden – eine komplette, autarke Mikrofarm im TEU oder FEU dagegen schon. Das Start-up Farm from a Box in San Diego, Kalifornien, einer der Hochburgen der Off-The-Grid-Bewegung, hat einen Container entwickelt, wahlweise im 20- oder 40-Fuß-Maß, der eine Grundausstattung für ökologischen Lebensmittelerzeugung auf einem bis zwei Hektar Land enthält.

Dazu zählen nicht nur Saatgut und Werkzeug bzw. Gerätschaften. Auch Bewässerungssystem, Solaranlage, Generator, LED-Beleuchtung, ungeziefergeschützte Lagerflächen und auf Wunsch sogar WiFi und eine Versorgung mit aktuellen Wetterdaten sind im Paket enthalten. Lieferant der Solartechnik ist die ebenfalls in Kalifornien ansässige SMA America, das weltweit zu den führenden Anbietern von Solarenergieanlagen für private Haushalte zählt.

Die Kosten für einen Container belaufen sich je nach Größe und technischer Ausstattung auf 25.000 bis 45.000 US-Dollar. – zuzüglich der Kosten für den Transport zum Einsatzort, der jedoch aufgrund der Standardmaße mit einem ganz normalen Containerschiff und/oder LKW erfolgen kann.

Unternehmensgründerin Brandi DeCarli erläutert Farm from a Box gegenüber dem Branchendienst ecoWatch: „Farm from a Box ist das Schweizer Taschenmesser des ökologischen Landbaus.“ Das Konzept ermögliche nicht nur kleinen Dörfern oder anderen Gemeinschaften, nahezu überall beispielsweise nachhaltig Lebensmittel für den eigenen Verbrauch anzubauen, ohne dass eine intakte Infrastruktur notwendig ist, etwa nach Naturkatastrophen.

Der Prototyp von Farm from a Box wird seit September 2015 im Santa Rosa Junior College, Sonoma, Kalifornien, erfolgreich bewirtschaftet. Ein Pilotprojekt ist zudem für eine Fraueninitiative in Zentral-Äthiopien geplant. Hier soll Farm in a Box Hilfe zur Selbsthilfe leisten – für eine bessere Nahrungsmittelversorgung und mehr finanzielle Unabhängigkeit durch die Vermarktung von Überschüssen.

Bild: Farm from a box

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Fish in a Box: Bio-Fischzucht im Seecontainer

Der Öko-Konzern Waldland hat einen Aquakultur-Container zur Zucht von Bio-Fischen auf Bauernhöfen entwickelt. Hintergrund sind die Wachstumsziele der inländischen Fischzucht, die das Ministerium für ein lebenswertes Österreich ausgegeben hat. Waldland will mit dem Containerkonzept eine regionale und ressourcenschonende Alternative zu industriellen Aquakulturen schaffen.

Der österreichische Öko-Konzern Waldland, der unter anderem in den Bereichen ökologischer Landbau und Bio-Fischzucht, Naturkosmetika sowie alternative Energien tätig ist, hat einen Aquakultur-Tank für die Bio-Fischzucht in landwirtschaftlichen Betrieben entwickelt. Die Besonderheit: Basis ist ein recycelter Standard-Seecontainer im 20-Fuß-Maß (TEU), der mit einem Wasserbecken und Kreislaufanlage für die Zucht von Edelwelsen ausgestattet ist.

Mit Plug &  Play zur Bio-Wels-Aquakultur

Der neu entwickelte Container erlaubt einen schnellen und einfachen Einstieg in die Zucht von Bio-Edelwelsen – Waldland selbst züchtet in seinen Kulturen 20.000 kg Bio-Edelwels im Jahr –  auf nahezu jedem Bauernhof. Konzipiert nach dem Plug & Play-Prinzip werden vor Ort nur ein Wasseranschluss (Kaltwasser, Warmwasser, Heizung) sowie ein Stromanschluss für Licht und Wasserpumpe vorhanden sein. Alles andere ist im Zucht-Container bereits enthalten. Auch die Edelwelse zur Weiterzucht werden von Waldland geliefert. Im nächsten Schritt sollen auch Flussbarsche und Zander in der Container-Aquakulturen gezüchtet werden.

Ressourcenschonend und regional

Der Vorteil: Landwirtschaftliche Betriebe können sich mit der Container-Fischzucht neue Einnahmequellen erschließen – regional, ressourcenschonend und ohne großen Investitionsbedarf. Denn die Nachfrage nach Fisch als Lebensmittel steigt. 75 % der Fischbestände in Europa gelten jedoch laut dem österreichischen Ministerium für ein lebenswertes Österreich als bedroht. Die österreichische „Strategie zur Förderung der nationalen Fischproduktion“ (Aquakultur 2020)  sieht daher vor, durch die Förderung von Fischteichanlagen den Selbstversorgungsgrad bei Süßwasserfischen bis 2020 von derzeit rund 34 % auf 60 % zu steigern.

Hier setzt Waldland mit seinem Bio-Fischzucht-Container an und will so ein Gegengewicht gegen industrielle Aquakulturen schaffen. Die erste Container-Fischzucht ist bereits im Bezirk Krems/Niederösterreich in Betrieb.

Bildquelle: Greenpeace

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Anders wohnen: Gepanzerte Container für die Bundeswehr

Wohn- und Bürocontainer als kurzfristige Zwischenlösung oder längerfristige Alternative zu herkömmlichen Gebäuden sind nichts Besonderes. Als Wohnunterkünfte, Klassenräume oder Werkstätten kommen sie täglich überall in Deutschland zum Einsatz. Ganz anders die neuen Spezialcontainern der Bundeswehr: Entwickelt für den Auslandseinsatz in Kriegsgebieten sind sie umfassend gepanzert und gesichert.

Die Bundeswehr verfügt seit dem Frühjahr 2016 über neue Spezialcontainer für Auslandseinsätze. Derzeit zum ersten Mal in Mali aufgebaut sollen die gepanzerten und gesicherten Container Soldaten im Feldlager vor Angriffen schützen. In verschiedenen Schutzstufen – mit entsprechender Ausrüstung und Panzerung – können sie als rundum gesicherte Einzelcontainer, zum Beispiel als Wachlokale oder Funkzentralen, genutzt werden.

Oder sie werden nach dem Prinzip herkömmlicher Raumcontainer modular aufgebaut und von außen mit einer Panzerung versehen. Aus bis zu 32 Raummodulen kann so beispielsweise eine Unterkunftsbereich oder ein Feldkrankenhaus zur Erstversorgung entstehen. Aber auch Operationszentralen und Gefechtsstände können im Spezialcontainer untergebracht werden – für einen bestmöglichen Schutz der Soldaten bei Einsätzen in Krisen- und Kriegsgebieten.

Die US-amerikanische Armee geht sogar noch einen Schritt weiter und setzt seit kurzem ein in Norwegen entwickeltes neues Containerized Weapon System ein – eine Abwehreinheit, die Angriffe lokalisieren und mit Gegenfeuer beantworten kann, kompakt verstaut in einem 20-Fuß-Standardcontainer, jederzeit transportierbar und innerhalb von 30 Minuten überall einsatzbereit.

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Arztcontainer des DRK Calw

Frachtbar und unkompliziert: Arztcontainer zur medizinischen Erstversorgung

Arzt- und Sanitätscontainer zur medizinischen (Erst)versorgung von Asylsuchenden haben seit Beginn der Flüchtlingskrise rasch Verbreitung gefunden. Vielfach waren sie die einzige Möglichkeit, um in angemessener Zeit eine ungemein große Menge von Patienten unterschiedlichster Krankheitsbilder zu behandeln.

Eine Besonderheit unter den Arztcontainern in Erstaufnahmeeinrichtungen stellt jedoch der Sanitätscontainer des DRK-Ortsverbandes Calw dar. Bei der mobilen Arztpraxis handelt es sich nicht um einen modular aufgebauten Containerkomplex, sondern um einen einzelnen, in seiner Gesamtheit ohne Demontage per LKW frachtbaren Spezialcontainer – für eine unkomplizierte, standortunabhängige Sicherstellung einer medizinischen Grundversorgung überall da und genauso so lange, wie es notwendig ist.

Foto: Schwarzwälder-Bote

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